Pflaumenbrand ist einer der wichtigsten Obstbrände in Serbien, woher wir kommen, und gilt weithin als traditioneller hausgemachter Brand. Er wird aus reifen, gesunden und technologisch geeigneten Pflaumenfrüchten hergestellt, während die Qualität des Endprodukts von der Rohware, einer korrekt geführten Fermentation, einer sorgfältigen Destillation und einer angemessenen Reifung abhängt.
Die am häufigsten verwendete Sorte ist Požegača, die etwa 50% ausmacht, während weitere häufig verwendete Pflaumensorten für die Herstellung von Rakija Crvena Ranka, Metlaš, Trnovača, Moravka, Piskavac, weiße Pflaumen, Dženerika, Petrovka und Mirisavka sind.
Die Technologie der Verarbeitung von Pflaumen zu Rakija umfasst die folgenden Schritte:
Ernte der Pflaumen
Sammeln und Transport der Pflaumen zu den Fermentationsbehältern
Zerkleinern der Pflaumen und Entfernen der Steine
Alkoholische Fermentation der Pflaumenmaische
Destillation der fermentierten Pflaumenmaische
Reifung und Finalisierung der Šljivovica
Für die Herstellung hochwertiger Šljivovica sollten vollreife, gesunde und unbeschädigte Früchte verwendet werden. Faule, schimmelige oder verschmutzte Früchte müssen entfernt werden, da sie sich negativ auf den Fermentationsprozess und auf das Aroma der Rakija auswirken.
Nach der Ernte sollte das Obst so schnell wie möglich zum Verarbeitungsort transportiert werden. Es wird empfohlen, die Verarbeitung schnell und gleichmäßig zu organisieren, um das Verderben der Früchte und die Entwicklung unerwünschter Mikroorganismen zu vermeiden.
Das Zerkleinern der Pflaumen ermöglicht einen schnelleren Beginn der Fermentation und einen gleichmäßigeren Verlauf. Es ist ratsam, die Steine zu entfernen oder sie zumindest unversehrt zu lassen, da zerbrochene Steine zu einem stärkeren steinartigen Aroma, Bitterkeit und geringerer Destillatqualität führen können.
Die zerkleinerte Masse wird in Fermentationsbehälter gefüllt, die etwa bis zu 4/5 ihres Fassungsvermögens gefüllt werden sollten. Die Behälter sollten so verschlossen werden, dass Kohlendioxid entweichen kann, während der Luftzutritt begrenzt bleibt.
Für eine korrekte Fermentation sind die wichtigsten Faktoren Temperatur, Zuckergehalt der Früchte, Zerkleinerungsgrad und die Verwendung geeigneter Hefen. Ausgewählte Hefen sollten gemäß den Anweisungen des Herstellers hinzugefügt werden, da sie zu einem stabileren und zuverlässigeren Fermentationsprozess beitragen. Die empfohlene Fermentationstemperatur liegt bei etwa 16–20 °C, während die Dauer der Fermentation von den Bedingungen abhängt und etwa eine bis vier Wochen dauern kann.
Die Destillation ist die Phase, in der Alkohol und aromatische Verbindungen von der fermentierten Maische getrennt werden, während unerwünschte flüchtige und weniger flüchtige Komponenten ebenfalls entfernt werden. In der Praxis wird für Šljivovica am häufigsten die doppelte Destillation verwendet: Zunächst wird ein Destillat mit niedriger Alkoholstärke hergestellt, allgemein als weiche Rakija bezeichnet, und anschließend erneut destilliert, um das endgültige Destillat zu erhalten, das als Prepek bekannt ist.
Diese Methode ergibt in der Regel ein saubereres, ausgewogeneres und hochwertigeres Destillat als die einfache Destillation, da sie eine präzisere Trennung der Fraktionen ermöglicht.
Das weiche Destillat wird durch die erste Destillation der fermentierten Maische gewonnen. Die fermentierte Maische wird in die Brennblase gefüllt, wobei darauf zu achten ist, den Kessel nicht zu überfüllen und ein Überkochen oder den Übertrag fester Partikel in das Dampfrohr zu vermeiden. Die Erhitzung sollte schrittweise und gleichmäßig erfolgen.
Der Zweck der ersten Destillation besteht nicht darin, fertige trinkbare Rakija herzustellen, sondern Alkohol und aromatische Verbindungen aus der Maische zu extrahieren und sie in der sogenannten weichen Rakija zu konzentrieren, die als Rohmaterial für die zweite Destillation dient.
Während der ersten Destillation wird gewöhnlich ein kleinerer Teil der Anfangsfraktion abgetrennt, danach wird der Hauptfluss des Destillats gesammelt, während der schwächere Endteil als Nachlauffraktion abgetrennt wird. In der heimischen technologischen Literatur über Šljivovica wird häufig angegeben, dass die erste Destillation ein weiches Destillat von etwa 25–30% vol. ergibt, wobei Anfang und Ende des Flusses entsprechend der Stärke des Destillats und seiner sensorischen Eigenschaften getrennt werden.
Diese Werte sollten als praktische Orientierung und nicht als absolute Regel verstanden werden, da die tatsächlichen Schnitte von der Pflaumensorte, der Qualität der Maische, dem Typ der Brennblase und dem Heizregime abhängen.
Das endgültige Destillat, oder Prepek, wird durch die zweite Destillation des weichen Destillats gewonnen. Dies ist die wichtigste Destillationsphase für die Qualität der Rakija, denn hier werden die Fraktionen am präzisesten getrennt: Vorlauf, Herzstück und Nachlauf.
Im Gegensatz zur ersten Destillation, bei der das Ziel darin besteht, Alkohol aus der Maische zu konzentrieren, besteht der Zweck der zweiten Destillation darin, den mittleren und hochwertigsten Teil des Destillats abzutrennen, den Teil mit dem besten Gleichgewicht zwischen Alkohol und typischem Fruchtaroma.
Die zweite Destillation sollte langsamer und sorgfältiger durchgeführt werden als die erste. Ein langsamerer Destillatfluss erleichtert das Erkennen der Übergänge zwischen den Fraktionen und ermöglicht eine bessere Qualitätskontrolle.
Wissenschaftliche und technische Studien zu Obstdestillaten zeigen, dass sich die Zusammensetzung flüchtiger Verbindungen während der Destillation verändert: Zu Beginn werden mehr hochflüchtige Verbindungen freigesetzt; im Mittellauf dominieren Ethanol und erwünschte Aromen; gegen Ende nimmt der Anteil schwererer Komponenten zu, die die Geschmacksreinheit negativ beeinflussen können. Deshalb wird das Destillat in Vorlauf, Herzstück und Nachlauf unterteilt.
Der Vorlauf ist die Anfangsfraktion der Destillation. Er enthält einen höheren Anteil hochflüchtiger Verbindungen wie Acetaldehyd, Ethylacetat und andere Verbindungen mit scharfem, durchdringendem und “grünem” Aroma. Aus diesem Grund wird der Vorlauf nicht als Hauptprodukt verwendet, sondern zu Beginn der zweiten Destillation abgetrennt.
In der Praxis wird die Trennung des Vorlaufs durch eine Kombination aus Geruch, Geschmack, Arbeitstemperatur, Fließgeschwindigkeit und Destillatstärke bestimmt, nicht durch eine einzige feste Zahl.
Es ist wichtig zu betonen, dass das Thema Methanol bei Obstdestillaten häufig zu stark vereinfacht wird. Wissenschaftliche Übersichtsarbeiten zeigen, dass Methanol in Obstbränden hauptsächlich aus Pektin während der Obstverarbeitung und Fermentation entsteht und dass seine Verteilung während der Destillation nicht der Verteilung typischer “Vorlauf”-Verbindungen entspricht.
Das bedeutet, dass Qualität und Sicherheit nicht nur vom Verwerfen der ersten wenigen Milliliter abhängen, sondern viel stärker von der Qualität der Rohware, dem Unversehrtbleiben der Steine, Hygiene, korrekter Fermentation und sorgfältiger Führung des gesamten Destillationsprozesses.
Das Herzstück ist die mittlere und wertvollste Fraktion der Destillation. Dies ist der Teil, der als Basis der zukünftigen Rakija behalten wird, weil er den größten Anteil Ethanol zusammen mit erwünschten fruchtigen Aromen enthält. Ein korrekt getrenntes Herzstück verleiht der Rakija Fülle, Trinkbarkeit und ein sauberes Pflaumenaroma.
Die Sammlung des Herzstücks beginnt, wenn die Schärfe des Vorlaufs verschwindet, und endet, wenn schwerere, öligere und rauere Töne im Destillat auftreten, die den Übergang zum Nachlauf anzeigen.
Während der zweiten Destillation wird das Herzstück nicht allein mit einem Alkoholmeter bestimmt. Die Alkoholstärke ist eine nützliche Orientierung, aber in der Praxis ist die sensorische Kontrolle ebenso wichtig.
Ein erfahrener Hersteller erkennt den Übergang vom Vorlauf zum Herzstück am Weicherwerden scharfer Noten und am Auftreten eines saubereren, fruchtigeren Aromas. Der Übergang vom Herzstück zum Nachlauf wird durch einen Rückgang der Reinheit, das Auftreten schwererer Noten und einen “nachlaufartigen” Abgang erkannt. Wissenschaftliche Studien zu den Fraktionen von Obstdestillaten bestätigen, dass sich die Zusammensetzung des Destillats allmählich und nicht plötzlich verändert, weshalb Schnitte immer eine technologische Entscheidung und keine einzelne feste Grenze sind.
Der Nachlauf ist die Endfraktion der Destillation. In dieser Fraktion steigt der Anteil schwererer und weniger erwünschter Komponenten, was zu einem trüberen, raueren und weniger sauberen aromatischen Profil führt. Aus diesem Grund wird der Nachlauf vom Herzstück getrennt, sobald schwerere Aromen zu dominieren beginnen und die Stärke des Destillats deutlich abfällt.
In der traditionellen Destillationspraxis wird der Nachlauf häufig separat gesammelt und später erneut verarbeitet, aber er wird nicht mit dem hochwertigen Herzstück vermischt, wenn das Ziel die Herstellung einer guten Šljivovica ist.
Hochwertige Pflaumenrakija kann nur gewonnen werden, wenn alle Schritte korrekt durchgeführt werden: Auswahl gesunder und reifer Früchte, richtiges Zerkleinern, sorgfältig geführte Fermentation, kontrollierte Destillation und angemessene Reifung. Gerade die Harmonie zwischen diesen Phasen bestimmt Aroma, Fülle und Gesamtqualität des Endprodukts.
Frisches Destillat kann zur Stabilisierung kurz in neutralen Gefäßen ruhen, während für Reifung und Veredelung am häufigsten Eichenfässer verwendet werden. Während der Reifung entwickelt die Rakija ein komplexeres Aroma, einen weicheren Geschmack und ihre charakteristische Farbe.
Nach der Reifung wird die Rakija auf die gewünschte Stärke verdünnt, meist auf etwa 40–45% vol., und anschließend in geeignete Verpackungen abgefüllt.
Obstbrand, der durch Destillation fermentierter Maische aus einer bestimmten Birnensorte gewonnen wird, am häufigsten aus dem Williams-Birnentyp. Williams-Birnenbrand zeichnet sich durch ein sehr ausgeprägtes und erkennbares Fruchtaroma aus, ist gleichzeitig jedoch technologisch empfindlich. Williams-Birnen enthalten eine relativ hohe Menge aromatischer Verbindungen, während ihre Gesamtsäure niedrig ist. Daher ist es in der Produktion notwendig, Maischebereitung, Fermentation und Destillation sorgfältig zu führen, um das typische Sortenaroma zu bewahren und Qualitätsverluste zu vermeiden. Die Schlüsselfaktoren sind die Qualität der Früchte, die Anpassung der Fermentationsbedingungen, die Auswahl der Hefe und die korrekte Trennung der Fraktionen während der Destillation.
Auswahl der Rohware und Ernte
Für die Herstellung eines hochwertigen Birnenbrands werden reife, gesunde und unbeschädigte Früchte verwendet. Die Ernte erfolgt meist von Hand, da dadurch Druckstellen und Saftverluste reduziert werden und gleichzeitig minderwertige Früchte sofort grob aussortiert werden können. Unzureichend reife Früchte liefern kein volles Aroma, während faule, schimmelige und stark beschädigte Früchte die Maische verderben und das Risiko unerwünschter Mikroflora erhöhen. In der Praxis werden Williams-Birnen nach der Ernte häufig noch nachgereift, bis die Frucht weich wird, sich gelb färbt und technologisch für die Verarbeitung geeignet ist. Grüne Früchte werden zum Nachreifen gelassen, während faule Stellen, Stiele und Teile, die die Qualität beeinträchtigen könnten, entfernt werden.
Bei der Herstellung von Birnenbrand ist die Reifephase besonders wichtig, da sich das charakteristischste Aromaprofil erst in vollständig reifen Früchten entwickelt. Die Herstellung eines hochwertigen Destillats beginnt mit der Fermentation vollständig reifer Früchte, gerade deshalb, um das Sortenaroma möglichst gut zu bewahren und in den Brand zu übertragen.
Waschen, Reinigen und Vorbereitung der Früchte
Nach der Ernte und Nachreifung sollten die Früchte gewaschen und getrocknet werden, um mechanische Verunreinigungen und mögliche mikrobiologische Kontaminationen von ihrer Oberfläche zu entfernen. Danach folgen Kontrolle und Reinigung: Faule Stellen, Stiele und alle Teile, die die Fermentation negativ beeinflussen oder Fremdgeschmack in das Destillat einbringen könnten, werden entfernt. Auch die Kerne werden nach Möglichkeit entfernt, was als technologische Maßnahme gerechtfertigt ist, da dadurch das Risiko harter und unerwünschter Töne im Destillat verringert wird.
Im Unterschied zu Pflaumen wird bei Birnenbrand nicht immer auf ein grobes Zerkleinern unmittelbar nach der Annahme der Früchte bestanden, da die Früchte nach der Reifung oft von selbst ausreichend weich werden. Das Ziel besteht jedoch letztlich darin, eine gleichmäßige Fruchtmasse zu erhalten, die für die Fermentation geeignet ist, denn gleichmäßig zerkleinerte Maische ermöglicht eine stabilere Hefetätigkeit und eine bessere Freisetzung aromatischer Verbindungen.
Zerkleinern der Früchte und Bildung der Maische
Das Zerkleinern der Williams-Birnen wird nur dann durchgeführt, wenn es notwendig ist, also wenn die Früchte während der Nachreifung nicht ausreichend weich geworden sind. Wenn die Früchte gut gereift sind, reichen Pressen und Homogenisieren während des Befüllens des Fermentationsbehälters oft aus. Wenn die Masse zu dick ist, wird in der Praxis manchmal eine kleine Menge Wasser hinzugefügt, um die Maische für die Fermentation und das spätere Erhitzen in der Brennblase geeigneter zu machen. Dies muss jedoch sehr vorsichtig erfolgen, da eine übermäßige Verdünnung den Ertrag reduziert und den sortentypischen Charakter des Brands abschwächt.
Bei Birnenbrand ist es wichtig, dass die Maische weder zu dick noch zu stark verdünnt ist. Eine zu dicke Masse erschwert eine gleichmäßige Fermentation und erhöht das Risiko des Anbrennens während der Destillation, während zu viel Wasser die Konzentration gelöster Aromen und Zucker verringert. Daher gilt eine korrekt vorbereitete Maische als homogene, leicht fermentierbare Fruchtmasse mit erhaltenem natürlichem Aromapotenzial.
Maischesäure, Hefe und Nährstoffe
Eine der wichtigsten Eigenschaften der Birnenbrandherstellung ist die natürlich niedrige Säure der Frucht. Deshalb wird die Säure der Maische bei Bedarf kontrolliert, durch Messung und unter Verwendung geeigneter önologischer Mittel, auf einen technologisch günstigen pH-Wert eingestellt.
Auch die Verwendung ausgewählter Hefen ist für Birnenbrand sehr hilfreich, da spontane Fermentation häufig ungleichmäßige Ergebnisse liefert und zu Aromaverlusten führen kann. In der wissenschaftlichen Arbeit von Professor Ninoslav Nikićević waren Fermentationsvarianten mit Zusatz aktiver Hefe und Mineralsalzen Teil der Forschung, gerade weil die Fermentation die chemische Zusammensetzung und die sensorischen Eigenschaften von Birnenbrand erheblich beeinflusst. Zusammen mit der Hefe können bei Bedarf auch geeignete Hefenährstoffe hinzugefügt werden, jedoch ebenfalls gemäß der technologischen Empfehlung des Produkts und nicht nach Schätzung.
Alkoholische Fermentation
Die vorbereitete Maische wird in Fermentationsbehälter gefüllt, die nicht bis zum Rand befüllt werden, damit freier Raum für Schaumbildung und die Freisetzung von Kohlendioxid bleibt. Der Behälter sollte so verschlossen werden, dass CO₂ entweichen kann, während der Luftzutritt begrenzt bleibt. Dadurch wird das Risiko von Oxidation und Essigstich verringert.
Bei der Herstellung von Birnenbrand darf die Fermentation nicht zu stürmisch sein. Dies ist einer der wichtigsten technologischen Unterschiede im Vergleich zu einigen anderen Obstbränden. Die Fermentation vollständig reifer Früchte sollte langsam und bei niedriger Temperatur erfolgen, optimal bei etwa 18 °C, um die wertvollen aromatischen Verbindungen möglichst gut zu bewahren. Die Maische sollte durch tägliches Umrühren gleichmäßig gehalten werden.
Die Fermentation gilt als abgeschlossen, wenn praktisch der gesamte vergärbare Zucker verbraucht ist, wenn die intensive Gasfreisetzung aufhört und wenn der scharfe, aktive Gärgeruch sensorisch verschwindet. In der Technologie ist es jedoch wesentlich zuverlässiger, sich auf die Messung des Zuckers und die Überwachung des Fermentationsverlaufs zu stützen als allein auf den Geruch. Eine gut geführte Fermentation von Birnenbrand ergibt eine saubere, aromatische und stabile fermentierte Maische, die sofort weiterverarbeitet werden muss.
Zeit zwischen dem Ende der Fermentation und der Destillation
Bei der Herstellung von Birnenbrand ist es besonders wichtig, dass die Destillation sehr bald nach Abschluss der Fermentation erfolgt. Dies ist keine beiläufige Empfehlung, sondern eine der wichtigsten technologischen Maßnahmen. Laut Fachquellen sollte die Destillation der fermentierten zerkleinerten Früchte innerhalb von 48 Stunden nach dem Ende der Fermentation durchgeführt werden, damit der Gehalt an schädlichen und rauen Komponenten nicht zunimmt und damit das während der Fermentation entstandene sekundäre Aroma nicht verloren geht. Wenn dies nicht möglich ist, muss das Fass bis zur Destillation hermetisch verschlossen werden.
Erste Destillation, Gewinnung des weichen Destillats
Die erste Destillation der fermentierten Williams-Birnenmaische hat die Aufgabe, Alkohol und aromatische Verbindungen von den Tresterbestandteilen zu trennen und sie in das sogenannte weiche Destillat beziehungsweise den rohen weichen Brand zu übertragen. Die Maische wird nicht bis zum Rand in die Brennblase gefüllt, sondern nur bis etwa 2/3 ihres Volumens, wodurch das Risiko des Überkochens und des Mitreißens fester Bestandteile in das Dampfrohr reduziert wird. Bei Obsttrester, insbesondere bei dickem Birnentrester, ist es wünschenswert, dass die Brennblase über ein Rührwerk oder zumindest über einen Schutz gegen Anbrennen verfügt. In der wissenschaftlichen Arbeit über Birnenbrand wird angegeben, dass es nützlich ist, wenn die Brennblase mit einem Rührwerk oder zumindest mit einem Kupferrost ausgestattet ist, um ein Anbrennen des Inhalts zu verhindern.
Für Birnenbrand ist ein spezifisches Detail wichtig, nämlich die Empfehlung, dass die Köpfe während der ersten Destillation nicht abgetrennt werden sollten, um mehr sortentypische Aromen zu bewahren, und dass der Schnitt zwischen dem weichen Destillat und der schwachen Endfraktion erfolgen sollte. In der Arbeit von Nikićević wird angegeben, dass bei der Destillation fermentierter Maische zur Gewinnung von rohem weichem Brand die Köpfe nicht abgetrennt werden, während die mittlere Fraktion von der schwachen Fraktion getrennt wird, wenn die durchschnittliche Stärke des Inhalts auf etwa 20% vol. fällt. Dein Text erwähnt, dass der weiche Brand nach der ersten Destillation etwa 20–25% vol. hat, während bei einigen anderen Varianten von Obstbränden ein Bereich von etwa 20–30% vol. angegeben wird; die Unterschiede hängen von der Rohware, dem Gerät und der Prozessführung ab.
Zweite Destillation, doppelte Destillation
Die zweite Destillation, oder doppelte Destillation, ist die wichtigste Phase für die endgültige Qualität des Birnenbrands. Der rohe weiche Brand aus vorherigen Chargen wird in die Brennblase gegeben, und die Destillation wird vorsichtiger und langsamer durchgeführt als bei der ersten Destillation. Dein Text betont korrekt, dass die zweite Destillation schonender erfolgt und die Trennung der Fraktionen verpflichtend ist. Wissenschaftliche Arbeiten zeigen ebenfalls, dass Fraktionsschnitte bei Birnenbrand entscheidend für die sensorische Feinheit sind und dass die mittlere Fraktion sorgfältig von Köpfen und Schwänzen getrennt werden muss.
Köpfe
Die Köpfe sind die Anfangsfraktion der zweiten Destillation. Sie enthalten leichter flüchtige Verbindungen, insbesondere Acetaldehyd und Ethylacetat, die dem Aroma Schärfe und dem Geschmack Härte verleihen. In der Arbeit von Nikićević wird angegeben, dass während der Redestillation von Birnenbrand die Köpfe in einer Menge von 0,5–1,5% des Volumens des rohen weichen Brands abgetrennt werden, der redestilliert wird, wobei ein kleinerer Schnitt möglich ist, wenn die Ausgangsrohware von ausgezeichneter Qualität war. Dein Text gibt eine ähnliche Empfehlung von 1–1,5%, was in diesen Bereich fällt. In einem gut geschriebenen Fachtext sollte jedoch hinzugefügt werden, dass der endgültige Schnitt auch sensorisch und nicht nur prozentual bestimmt wird.
Herzstück
Die mittlere Fraktion, oder das Herzstück, stellt den Haupt- und wertvollsten Teil der doppelten Destillation dar. Beim Birnenbrand muss das Herzstück das typische, saubere und intensive sortentypische Birnenaroma bewahren. Wissenschaftliche Arbeiten weisen darauf hin, dass die mittlere Fraktion nicht zu tief geschnitten werden sollte, weil dies zum Verlust des authentischen Aromas und der Fülle führt. Eine Arbeit aus dem Jahr 2005 gibt an, dass die erreichte Stärke der mittleren Fraktion nicht unter 45% vol. liegen sollte, während 50–55% vol. als günstiger Bereich für die Abtrennung des Herzstücks genannt wird, und manchmal sogar bis zu 60% vol. wünschenswert ist. Dein Text gibt an, dass die mittlere Fraktion 55–58% vol. betragen sollte, was ein vollständig brauchbarer praktischer Bereich ist, wenn Geruch und Geschmack als Hauptkriterien einbezogen werden.
Schwänze
Die Schwänze sind die Endfraktion der Destillation und enthalten mehr schwere, raue und weniger erwünschte Komponenten. Bei der Herstellung von Birnenbrand muss der Übergang vom Herzstück zu den Schwänzen rechtzeitig erfolgen, bevor das Destillat an Reinheit verliert und Trübung, flach-saure oder bittere Töne zeigt. Dein Text beobachtet genau das richtig: Der Schnitt zu den Schwänzen sollte erfolgen, bevor das Destillat trüb wird und bevor unerwünschte Geschmackseindrücke auftreten. Danach werden die Schwänze abgetrennt, bis der Alkohol aus der Brennblase fast vollständig erschöpft ist.
Einfache und doppelte Destillation
Obwohl Birnenbrand traditionell häufig durch doppelte Destillation in einer klassischen Kupferbrennblase hergestellt wird, erwähnt dein Text korrekt auch modernere Geräte, die es ermöglichen, in einem einzigen Zyklus ein Destillat geeigneter Stärke zu gewinnen. Solche Geräte verfügen über Elemente zur Verstärkung und Reinigung der Dämpfe, wie eine kurze Kolonne und einen Dephlegmator. Unabhängig von der Konstruktion des Geräts bleibt das grundlegende technologische Ziel jedoch dasselbe: das sortentypische Aroma des Birnenbrands zu bewahren und unerwünschte Fraktionen korrekt abzutrennen. Neuere Studien zur Destillation von Obstbränden bestätigen, dass Heizregime und Rückfluss die Zusammensetzung des Destillats erheblich beeinflussen, sodass bei der Herstellung von Birnenbrand die Prozessgeschwindigkeit und die Energiekontrolle eine große Rolle für die Endqualität spielen.
Stabilisierung, Reifung und Finalisierung
Im Unterschied zu Pflaumenbrand wird Birnenbrand in Fachquellen meist als Brand beschrieben, der farblos konsumiert wird, nach Stabilisierung in Glas- oder Edelstahlgefäßen. Eine Arbeit aus dem Jahr 2016 besagt, dass Birnenbrand “niemals im Fass reift”, weil die primären aromatischen Komponenten nicht gut mit sekundären Komponenten aus Holz harmonieren. Eine ähnliche Aussage findet sich auch in einer älteren Arbeit aus dem Jahr 2005: Neuer Birnenbrand ist scharf und disharmonisch, daher benötigt er physikalische Stabilisierung und eine allmähliche Reifung in Glas- oder Chrom-Nickel-Gefäßen für mindestens etwa 60 Tage, danach wird er auf eine Endstärke von 40–45% vol. verdünnt.
Dein Text erwähnt auch die Möglichkeit der Lagerung in einem Eichenfass. Das ist nicht völlig falsch, wenn es sich auf einen besonderen Produktstil bezieht, aber für klassischen Birnenbrand ist die bessere und fachlich fundiertere Empfehlung, dass er in neutralen Gefäßen reift und stabilisiert wird, damit er farblos bleibt und sein ausgeprägt fruchtiges Profil bewahrt. Die Verdünnung erfolgt schrittweise, in mehreren Etappen, mit destilliertem oder demineralisiertem Wasser, nicht abrupt unmittelbar nach Abschluss der Destillation. Auch dies ist in deinem Text gut hervorgehoben und sollte beibehalten werden.
Fazit
Die Herstellung von Birnenbrand erfordert mehr technologische Präzision, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Es reicht nicht aus, Birnen einfach zu Brand zu verarbeiten; entscheidend ist, vollständig reife und gesunde Früchte zu verwenden, die Maischesäure bei Bedarf zu korrigieren, die Fermentation langsam, kontrolliert und bei etwa 18 °C zu führen, die Destillation unmittelbar nach Abschluss der Fermentation durchzuführen und während der zweiten Destillation Köpfe, Herzstück und Schwänze sorgfältig zu trennen. Erst dann entsteht echter Birnenbrand: farblos, sauber, hocharomatisch und sortentypisch erkennbar.
Aprikosenbrand ist ein Obstbrand, der durch die Destillation von vergorener Aprikosenmaische aus frischen Früchten gewonnen wird. Die Qualität des Aprikosenbrands hängt von der Auswahl des Rohmaterials, dem Reifegrad der Früchte, einer korrekt geführten Gärung, einer sorgfältigen Destillation und einer angemessenen Reifung ab. Das charakteristische Aroma und der Duft dieses Brandes stammen direkt von der Aprikose selbst, weshalb alle technologischen Schritte sorgfältig und kontrolliert durchgeführt werden müssen.
Der technologische Prozess zur Herstellung von Aprikosenbrand umfasst folgende Arbeitsschritte:
- Ernte der Früchte im reifen oder leicht überreifen Zustand
- Zerkleinern der Früchte und möglichst Entfernen der Kerne
- alkoholische Gärung der Maische in geschlossenen Behältern
- Destillation der vergorenen Maische
- Reifung und Finalisierung des Brandes
Für die Herstellung von hochwertigem Aprikosenbrand werden vollreife, gesunde und unbeschädigte Früchte verwendet. Sehr gute Ergebnisse liefern auch teilweise überreife Früchte, da sie in diesem Stadium ein ausgeprägteres Aroma und eine höhere technologische Eignung für die Verarbeitung besitzen. Faule, schimmelige und verdorbene Früchte müssen unbedingt entfernt werden, da sie sowohl den Verlauf der Gärung als auch die Qualität des späteren Destillats negativ beeinflussen. Aprikosen werden bei Bedarf zerkleinert. Wenn die Früchte ausreichend reif oder überreif sind, werden sie beim Befüllen der Gärbehälter häufig bereits durch ihr Eigengewicht teilweise zerdrückt. Erfolgt das Zerkleinern mechanisch, muss ein Gerät verwendet werden, das die Kerne nicht beschädigt.
Es ist wünschenswert, die Kerne vollständig oder zumindest teilweise zu entfernen, da ihr längerer Verbleib in der Maische zu bitteren Noten und mandelartigen Aromen führen kann, was sich nachteilig auf die Qualität des Brandes auswirkt. Wenn die Kerne in der Maische verbleiben, sollte die Destillation unmittelbar nach Abschluss der Gärung erfolgen.
Die zerkleinerte Masse wird in Gärbehälter gegeben, die bis etwa 70–80 % ihres Volumens gefüllt werden, damit ausreichend Raum für die Freisetzung von Kohlendioxid und das Ansteigen der Maische während der Gärung bleibt. Die Behälter sollten so verschlossen werden, dass Kohlendioxid entweichen kann, der Zutritt von Luft jedoch begrenzt wird. Während der Gärung empfiehlt sich gelegentliches Umrühren der Maische, insbesondere wenn Kerne oder feste Fruchtbestandteile darin verblieben sind.
Die alkoholische Gärung ist ein biochemischer Prozess, bei dem Hefen die in den Früchten enthaltenen Zucker abbauen und in Ethanol und Kohlendioxid umwandeln. Für einen erfolgreichen Gärverlauf sind Temperatur, Zusammensetzung des Rohmaterials, Hygiene der Behälter, das Vorhandensein geeigneter Hefen und ein korrekt eingestellter Säuregrad der Maische von entscheidender Bedeutung. Die Maische sollte im Schatten bei mäßiger Temperatur gelagert werden, wobei die Gärtemperatur möglichst nicht über etwa 18–20 °C liegen sollte. Unter solchen Bedingungen dauert die Gärung in der Regel etwa 10 bis 14 Tage, wobei ihre Dauer vom Reifegrad der Früchte und den allgemeinen Prozessbedingungen abhängt.
Vor Beginn der Gärung kann der Säuregrad der Maische angepasst werden, um die Entwicklung unerwünschter Mikroorganismen zu verhindern und günstigere Bedingungen für die Tätigkeit der Hefen zu schaffen. Diese Maßnahme wird sorgfältig und in Übereinstimmung mit den technologischen Anforderungen durchgeführt, da der richtige Säuregrad zu einem stabileren und sichereren Gärverlauf beiträgt. Die Destillation der vergorenen Maische ist eine der wichtigsten Phasen bei der Herstellung von Aprikosenbrand, da von ihr in hohem Maße die Reinheit, das Aroma und die Fülle des späteren Brandes abhängen. Kupferbrennblasen eignen sich am besten für die Herstellung von hochwertigem Brand, da Kupfer den Destillationsverlauf positiv beeinflusst und zur Ausbildung eines saubereren Aromaprofils des Destillats beiträgt. Der Kessel wird bis etwa zu zwei Dritteln seines Volumens gefüllt, um Überkochen und das Mitreißen fester Bestandteile in das Dampfrohr zu verhindern.
Bei Aprikosenbrand wird am häufigsten die doppelte Destillation angewendet. Bei der ersten Destillation der vergorenen Maische entsteht Rohbrand, also ein Rohdestillat mit einem Alkoholgehalt von etwa 25–30 Vol.-%. Ziel der ersten Destillation ist nicht die Gewinnung eines trinkfertigen Brandes, sondern die Trennung von Alkohol und Aromastoffen aus der Maische und deren Überführung in das Rohdestillat. Während der ersten Destillation wird der Verlauf des Destillats überwacht, während der schwächere Endanteil als Nachlauf abgetrennt wird. Durch die zweite Destillation des Rohbrandes entsteht ein saubereres und qualitativ hochwertigeres Destillat. Dies ist die wichtigste Phase für die Ausbildung der endgültigen Qualität des Brandes, da dann die Fraktionen präziser getrennt werden: Vorlauf, Herzstück und Nachlauf. Der Vorlauf ist die erste Fraktion der Destillation und enthält einen höheren Anteil leicht flüchtiger Verbindungen, die zu einem schärferen und weniger angenehmen Geruch führen. Deshalb wird er zu Beginn der zweiten Destillation abgetrennt.
Das Herzstück ist die mittlere und hochwertigste Fraktion und bildet die Grundlage des späteren Aprikosenbrands. Es enthält das günstigste Verhältnis von Ethanol und den erwünschten, für Aprikosen typischen Aromastoffen. Ein sauber abgetrenntes Herzstück verleiht dem Brand Fülle, Harmonie und ein typisches fruchtiges Aroma.
Der Nachlauf ist die letzte Fraktion der Destillation und enthält einen höheren Anteil schwererer und weniger erwünschter Bestandteile. Deshalb wird er vom Herzstück getrennt, sobald ein Qualitätsabfall des Destillats, eine Veränderung des Aromas oder ein deutlicher Rückgang des Alkoholgehalts festgestellt wird.
Der durch doppelte Destillation gewonnene Aprikosenbrand wird in der Regel mit einer Stärke von etwa 60–70 Vol.-% erhalten. Frisches Destillat ist meist schärfer und geschmacklich noch nicht ausgewogen, weshalb es nicht unmittelbar nach der Destillation gebrauchsfertig ist.
Nach der Destillation wird der Aprikosenbrand einer Reifung unterzogen. Dieser Prozess dauert mindestens mehrere Monate, wobei das Destillat zur kürzeren Stabilisierung auch in Glas- oder Edelstahlbehältern gelagert werden kann. In solchen Behältern bleibt der Brand farblos und behält seinen ausgeprägten Fruchtcharakter. Erfolgt die Reifung in Eichenfässern, entwickelt der Brand eine goldgelbe Farbe, einen weicheren Geschmack und ein komplexeres Aroma. Die Wahl des Reifebehälters hängt davon ab, ob der frische, fruchtige Charakter der Aprikose betont werden soll oder ein veredelterer Geschmack mit Holzeinfluss gewünscht ist.
Die Finalisierung stellt die abschließende Vorbereitung des Brandes für den Gebrauch dar. Sie umfasst die Einstellung des Alkoholgehalts auf das gewünschte Niveau, meist auf 40–50 Vol.-%, durch Zugabe von destilliertem oder demineralisiertem Wasser, ebenso wie die Stabilisierung und Vorbereitung des Brandes für die Abfüllung. Hochwertiger Aprikosenbrand kann nur dann erzielt werden, wenn alle technologischen Schritte korrekt ausgeführt werden: die Auswahl gesunder und reifer Früchte, sorgfältiges Zerkleinern, kontrollierte Gärung, fachgerecht geführte doppelte Destillation und eine angemessene Reifung. Nur das harmonische Zusammenspiel all dieser Phasen ermöglicht die Herstellung eines Brandes mit ausgeprägtem Fruchtaroma, harmonischem Geschmack und hoher Gesamtqualität.
Apfelbrand, auch bekannt als jabukovača, ist ein Obstbrand, der durch Destillation fermentierter Maische aus frischen Äpfeln gewonnen wird. Die Qualität des Endprodukts hängt von der Auswahl der Rohware, der richtigen Maischebereitung, der kontrollierten Fermentation, der sorgfältig durchgeführten Destillation und einer geeigneten Reifung ab.
Der technologische Prozess der Herstellung von Apfelbrand umfasst folgende Arbeitsschritte:
-Waschen der Früchte
-Zerkleinern oder Mahlen
-alkoholische Fermentation der Maische
-Destillation der fermentierten Maische
-Reifung und Finalisierung des Brandes
Waschen der Früchte
Äpfel sollten zunächst mit Wasser gewaschen werden, um mechanische Verunreinigungen, Erdreste und andere Fremdstoffe von ihrer Oberfläche zu entfernen, da diese das Aroma und den Geschmack des späteren Brandes negativ beeinflussen können. Das Waschen reduziert außerdem das Vorkommen schädlicher Mikroorganismen wie Bakterien und wilder Hefen, die den ordnungsgemäßen Verlauf der Fermentation stören und zum Verderb der Maische führen können.
Zerkleinern oder Mahlen
Nach dem Waschen werden die Äpfel zerkleinert oder gemahlen. Dieser Prozess erfolgt mit speziellen Obstmühlen, kann bei kleineren Produktionen jedoch auch manuell durchgeführt werden. Ziel des Mahlens ist es, eine möglichst gleichmäßige Masse zu erhalten, die für die Fermentation geeignet ist. Wenn die entstandene Maische zu dick oder zu trocken ist, kann eine kleine Menge Wasser hinzugefügt werden, jedoch vorsichtig, damit die Qualität des späteren Brandes nicht beeinträchtigt wird.
Alkoholische Fermentation
Die gewonnene Maische wird in Fermentationsbehälter gefüllt, die nicht bis zum Rand gefüllt werden sollten, da während der Fermentation Kohlendioxid entsteht und die Masse aufsteigt. Bei Bedarf kann die Maische ein- bis zweimal täglich gerührt werden, um eine gleichmäßigere Fermentation zu erreichen.
Die Fermentation erfolgt in einem Raum, in dem die Temperatur zwischen 10 und 20 °C liegen sollte. Unter solchen Bedingungen vergärt Apfelmaische meist innerhalb von zwei bis drei Wochen, manchmal auch früher, abhängig von der Apfelsorte, dem Zuckergehalt und den Prozessbedingungen. Sobald festgestellt wird, dass der gesamte Zucker vergoren ist, sollte die Destillation sofort beginnen, um die aromatischen Verbindungen zu bewahren, die für die Qualität des Obstbrandes wichtig sind.
Destillation
Destillation ist der Prozess, bei dem Alkohol und aromatische Verbindungen aus der fermentierten Maische getrennt werden. Sie kann mit kontinuierlichen Destillationsanlagen oder mit Brennblasen durchgeführt werden, die für die doppelte Destillation vorgesehen sind. In der Praxis kleinerer Hersteller werden häufiger Kupferbrennblasen mit einem Fassungsvermögen von 100 bis 250 Litern verwendet.
Die Brennblase wird mit fermentierter Maische bis zu etwa 2/3 ihres Fassungsvermögens gefüllt, um ein Überkochen und das Mitreißen fester Partikel in das Destillat zu verhindern. Das Erhitzen sollte langsam und gleichmäßig erfolgen. Während der ersten Destillation wird ein Rohdestillat gewonnen, während die wiederholte Destillation, die doppelte Destillation, die Qualität des Brandes verbessert und den Alkoholgehalt erhöht.
Aus 100 Litern fermentierter Apfelmaische können ungefähr 14 Liter Brand mit einer Alkoholstärke von etwa 50% vol. erwartet werden, obwohl die Ausbeute von der Qualität der Rohware und der Art der Prozessführung abhängt.
Reifung und Finalisierung
Frisches Destillat ist nicht sofort zum Verzehr bereit, da sein Geschmack noch scharf und unausgewogen ist. Aus diesem Grund wird der Brand zur Reifung gelagert, meist in Holzgefäßen. Während der Reifung klärt sich das Destillat, der Geschmack verbessert sich, das Aroma entwickelt sich und die Farbe verändert sich. Nach einigen Monaten erhält der Brand einen angenehmeren Geschmack und einen charakteristischen goldgelben Farbton.
Für die Reifung werden am häufigsten Eichenholzgefäße verwendet, es können jedoch auch Gefäße aus Maulbeerholz, Akazie, Esche, Walnuss oder Kirschholz verwendet werden. Nach der Reifung wird der Brand durch Herabsetzen auf die gewünschte Stärke finalisiert und für die Abfüllung vorbereitet.
Fazit
Hochwertiger Apfelbrand entsteht durch die richtige Auswahl der Früchte, sorgfältiges Mahlen, kontrollierte Fermentation, gleichmäßige Destillation und geeignete Reifung. Nur korrekt durchgeführte technologische Verfahren ermöglichen es dem Apfelbrand, ein angenehmes Aroma, einen harmonischen Geschmack und eine gute Gesamtqualität zu entwickeln.
Brombeerbrand ist ein Obstbrand, der durch Destillation und/oder Rektifikation fermentierter Maische aus frischen Brombeerfrüchten gewonnen wird, bis zu einem maximalen Ethanolgehalt von 86% vol., sodass Geruch und Aroma des Destillats ausschließlich aus dem verwendeten Rohstoff stammen.
Die Herstellung dieses feinen Brombeerbrands beginnt mit der Ernte vollständig gesunder und reifer Früchte geeigneter Brombeersorten. Das Waschen der Früchte ist in der Regel nicht notwendig, da sich auf ihrer Oberfläche eine natürliche epiphytische Mikroflora befindet, die zum Beginn der alkoholischen Fermentation beitragen kann.
Fermentation
Die alkoholische Fermentation der Brombeermaische erfolgt bei einer Temperatur von 16 bis 20°C.
Wenn die Temperatur während der Fermentation unter 14°C fällt, sollte die Fermentation gefördert werden durch:
Zugabe ausgewählter Hefestämme, oder
Erhöhung der Temperatur des Raums, in dem sich der Fermentationsbehälter befindet.
Nach Abschluss der Fermentation sollte die Destillation ohne Verzögerung beginnen, idealerweise 3 bis 5 Tage nach dem Ende der Fermentation.
Erste Destillation
Die Destillation der fermentierten Brombeermaische erfolgt auf einfachen Destillationsapparaten. Während der ersten Destillation:
die Vorlauffraktion wird nicht abgetrennt;
die Mittelfraktion wird gesammelt, bis die durchschnittliche Alkoholstärke in der Gesamtmasse 25–30% vol. erreicht;
danach wird die Nachlauffraktion abgetrennt.
Auf diese Weise wird roher weicher Brombeerbrand gewonnen.
Redestillation
Die Redestillation des rohen weichen Brombeerbrands erfolgt auf demselben Typ einfacher Destillationsapparatur. In dieser Phase:
0,5–1% der Vorlauffraktion wird abgetrennt;
die Hauptfraktion wird gesammelt, bis die durchschnittliche Stärke des Destillats 58–62% vol. erreicht;
die Nachlauffraktion wird gesammelt, bis die Alkoholstärke auf 25–30% vol. sinkt.
Harmonisierung und Reduktion auf die Endstärke
Das gewonnene Brombeerbrand-Destillat wird in inerte Gefäße überführt, wie zum Beispiel:
Glasballons,
Edelstahltanks.
In diesen Gefäßen wird das Destillat etwa zwei Monate ruhen gelassen, um Geschmack und Aroma zu harmonisieren.
Die Reduktion auf die Endstärke von 42–43% vol. erfolgt schrittweise, in Stufen von 5% vol., mit Zeitabständen von 10 Tagen zwischen jeder Verdünnung.
Es ist wichtig zu betonen, dass Brombeerbrand-Destillat niemals in Holzgefäßen reift, um sein authentisches Fruchtaroma und seinen erkennbaren Charakter zu bewahren.
Quelle
Die genannten Daten und technologischen Parameter wurden mit Genehmigung von Prof. Ninoslav Nikićević übernommen und veröffentlicht.
Literatur:
Production of Premium Quality Fruit Brandies, zweite erweiterte Ausgabe, Universität Belgrad, Landwirtschaftliche Fakultät, Belgrad, 2018.
Autoren: Ninoslav Nikićević, Nermina Spaho, Davorka Đukić-Ratković, Branko Popović und Ivan Urošević.
Was ist Wodka?
Wodka ist eine destillierte alkoholische Spirituose, die ursprünglich farblos und geschmacksneutral ist. Er wird meist pur getrunken, dient aber auch als Basis für viele Cocktails, wie Vodka Martini, Bloody Mary oder Cosmopolitan. Der Ursprung des Wodkas ist nicht vollständig geklärt, doch einige Historiker gehen davon aus, dass dieses Destillat im fünfzehnten Jahrhundert in Osteuropa, entweder in Russland oder Polen, ursprünglich zu medizinischen Zwecken entstanden ist.
Traditioneller Wodka wird aus zwei Grundzutaten hergestellt: Wasser und Ethanol, das durch die Fermentation von Getreide wie Weizen, Roggen oder Sorghum gewonnen wird. Viele Hersteller verwenden auch andere Rohstoffe, etwa Kartoffeln oder Zuckerrüben, und fügen manchmal botanische oder würzige Zutaten hinzu, um dem Wodka einen eigenen Charakter zu verleihen. Auch sogenannter Milch-Wodka ist zunehmend auf dem Markt zu finden. Nach Fermentation und Destillation wird Wodka filtriert und gereinigt, um Verunreinigungen zu entfernen und einen weichen Geschmack zu erzielen.
Woraus wird Wodka hergestellt?
Eine Flasche Wodka gehört zu den einfachsten alkoholischen Getränken und wird nur aus wenigen Zutaten hergestellt:
Fermentierbare Basis: Die meisten alkoholischen Getränke beginnen mit einem landwirtschaftlichen Produkt, das fermentiert wird. Kartoffeln gelten als eine der traditionelleren Grundlagen für Wodka, am häufigsten werden jedoch Getreidearten wie Weizen oder Roggen verwendet. Nach der Fermentation entsteht aus dieser Basis Ethanol, ein flüssiger Alkohol, der von den Getreiderückständen getrennt und für Wodka verwendet wird.
Wasser: Nach der Destillation fügen die Hersteller Wasser hinzu, um den gewünschten Alkoholgehalt zu erreichen. In den USA muss Wodka mindestens 40% Alkohol nach Volumen, ABV, enthalten, während in der Europäischen Union der Mindestwert bei 37,5% liegt.
Zusätzliche Zutaten, optional: Traditioneller Wodka ist geschmacksneutral, doch einige Hersteller fügen während oder nach der Destillation Botanicals, Gewürze oder Aromastoffe hinzu, um einen spezifischen Wodka-Charakter zu schaffen.
Wie wird Wodka hergestellt?
Die meisten Hersteller folgen mehreren grundlegenden Schritten:
Zunächst werden die Grundzutaten miteinander kombiniert. Getreide wie Weizenmalz, Mais oder Roggen wird mit Wasser und Hefe vermischt. Das Mischen und Erhitzen, die sogenannte “vodka mash”, hilft dabei, alles zu verbinden und für die Fermentation vorzubereiten.
Dann folgt die Fermentation. Die Mischung bleibt normalerweise ein bis zwei Wochen stehen, bis die Hefe den Zucker in Alkohol umwandelt und dabei Ethanol sowie aromatische Verbindungen entstehen.
Nach der Fermentation wird die Flüssigkeit von den Getreiderückständen getrennt. Die festen Bestandteile werden entfernt, während die Flüssigkeit, das Ethanol, zur Destillation weitergeleitet wird.
Destillation ist der Prozess der Reinigung von Alkohol durch Erhitzen und Umwandlung in Dampf, der anschließend wieder zu Flüssigkeit kondensiert. Dadurch werden Verunreinigungen entfernt und der Alkoholgehalt erhöht. Einige Hersteller destillieren ein- oder zweimal, während andere eine mehrfache Destillation durchführen, um ein reineres Ergebnis zu erzielen. Wenn aromatisierter Wodka hergestellt wird, können Botanicals oder Gewürze während oder zwischen den Destillationen hinzugefügt werden.
Nach der Destillation wird die Flüssigkeit getrennt. Die ersten 35% des Destillats, die sogenannten “foreshots” und “heads”, enthalten Methanol oder Aceton und werden in der Regel verworfen, da sie toxisch sind. Die nächsten 30% sind die “hearts”, der beste Teil. Die letzten 35% sind die “tails”, weniger rein, können aber erneut destilliert werden, um zusätzlichen Produktanteil zu gewinnen.
Der nächste Schritt ist die Filtration. Traditionelle Wodkas sind weich und geschmacksneutral, daher werden sie häufig durch Aktivkohle oder andere Systeme filtriert, damit das Endprodukt sauber und angenehm zu trinken ist. Nach der Filtration wird der Wodka mit Wasser auf den gewünschten Alkoholgehalt verdünnt. Abschließend wird der Wodka abgefüllt und in etikettierte Flaschen gebracht, bereit für Verkauf und Genuss.
Fragen Sie sich, wie Whisky hergestellt wird, woraus er besteht und wie lange der Produktionsprozess dauert? Es ist ein Handwerk, das Geduld, Präzision und echte Liebe zum Prozess erfordert. Alles beginnt mit Getreide, wie Weizen, Gerste, Roggen oder Mais, das sorgfältig ausgewählt und vorbereitet werden muss.
Das Getreide wird zunächst in Wasser eingeweicht und anschließend belüftet. Dieser Vorgang wird etwa 48 Stunden lang kontinuierlich wiederholt, wodurch der Feuchtigkeitsgehalt im Getreide steigt und die Keimung eingeleitet wird. Neben dem Start des Keimprozesses hilft dieser Schritt auch dabei, das Getreide zu reinigen und Verunreinigungen zu entfernen.
Anschließend wird das Getreide 4–6 Tage lang getrocknet und manchmal auch geräuchert, wobei es regelmäßig gewendet wird, damit sich die wachsenden Wurzeln nicht verheddern. Während dieser Zeit bildet das Getreide Enzyme, wie Amylase, die Proteine und Zellwände abbauen und die Stärke zugänglich machen. Diese Stärke ist im Wesentlichen ein Getreidezucker, ein Polysaccharid, das später während der Fermentation in Alkohol umgewandelt wird. Die genaue Keimdauer, ein mögliches Räuchern und die Häufigkeit des Wendens hängen von der Art des hergestellten Whiskys ab, danach wird der Prozess mit dem Trocknen fortgesetzt.
Über 4–6 Tage wird das „grüne Malz“ in einer Darre getrocknet, wobei heiße Luft verwendet wird, um den Keimprozess zu stoppen und die Enzyme zu erhalten. Temperatur und Dauer der Trocknung bestimmen Farbe und Geschmacksprofil, von hellen Malzen bis hin zu dunkleren Röstmalzen. Danach folgt der nächste Schritt, das Mahlen, bei dem der Mahlgrad nach dem Rezept des Brennmeisters festgelegt wird.
Das gemahlene Getreide wird anschließend mit warmem Wasser vermischt und ruhen gelassen, damit die Enzyme aktiviert werden und die Stärke in eine süße Flüssigkeit, die sogenannte Würze, umwandeln können, die von Destillateuren oft einfach als „Mash“ bezeichnet wird. Diese Flüssigkeit wird anschließend abgekühlt und Hefe wird hinzugefügt, wodurch die Fermentation beginnt. Die Hefe verarbeitet die Zucker und produziert Alkohol zusammen mit aromatischen Verbindungen, wodurch eine flüssige „Vorstufe des Whiskys“ mit relativ niedrigem Alkoholgehalt entsteht, die jedoch bereits reich an Aromen und Geschmacksnoten ist.
Als Nächstes folgt die Destillation, bei der die eigentliche Magie geschieht. Der Dampf aus der Brennblase strömt durch den Kondensator und kondensiert zu Destillat. Es ist wichtig, die Temperatur sorgfältig zu kontrollieren und die Fraktionen korrekt zu trennen, denn nur richtige Schnitte ergeben einen sauberen und weichen Whisky ohne unerwünschte Aromen. Wenn eine Kupferbrennblase und ein Kupferkondensator verwendet werden, bindet das Kupfer Schwefelverbindungen und trägt zu einem saubereren und volleren Geschmack bei.
Sobald das Destillat gewonnen ist, ist die Arbeit noch nicht beendet. Whisky muss in Eichenfässern reifen, wo er langsam „atmet“ und den Charakter des Holzes aufnimmt. In dieser Zeit entwickeln sich Farbe, Aroma und Geschmack, die wir alle mit Whisky verbinden, von leichten floralen Noten bis hin zu karamellisierten und würzigen Tönen. Junger Whisky kann scharf und rau sein, doch geduldige Reifung macht ihn nach und nach weicher und runder.
Wenn Sie ihn am Ende schließlich verkosten, denken Sie daran, dass jeder Schluck das Ergebnis von Geduld, Sorgfalt und Handwerkskunst ist, die mit einem einfachen Getreidekorn beginnt. Selbst gemachter Whisky ist beim ersten Mal vielleicht nicht perfekt, doch mit jeder Charge lernen Sie etwas Neues und schaffen Schritt für Schritt eine Spirituose, die Sie mit Stolz ins Glas einschenken können.
Gin ist ein Getränk, dessen dominanter Geschmack von Wacholderbeeren stammt, und er ist eine der Hauptzutaten beliebter Cocktails.
Zur Herstellung von Gin wird hochwertiger Alkohol mit 96% vol. benötigt, gewonnen durch die Destillation fermentierter Getreidemaische, hauptsächlich aus Gerste, Roggen, Hafer, Mais und Weizen, oder von einem zuverlässigen Lieferanten gekauft. Eine weitere wichtige Zutat sind Wacholderbeeren, die Zucker sowie einen hohen Anteil an aromatischen Verbindungen und ätherischen Ölen enthalten, aus denen der erkennbare Geschmack des Gins stammt. Die dritte Zutat ist destilliertes Wasser, das vor Beginn der Destillation und nach Abschluss der Destillation hinzugefügt wird.
Diesen Zutaten werden auch andere aromatische Pflanzen mit charakteristischem Duft und Geschmack hinzugefügt, wie Koriander, Zitronen- und Orangenschale, Lavendel, Apfelkerne, Mandeln, Zimt, Kümmel und Anis. Diese Liste kann sehr lang sein und hängt von der Vorstellungskraft des Herstellers ab.
Es gibt verschiedene Arten von Gin, die sich hauptsächlich durch die Produktionsweise, also durch die Destillation des Alkohols, unterscheiden.
Einfacher Gin
Einfacher Gin wird aus landwirtschaftlich destilliertem Alkohol natürlichen Ursprungs hergestellt, etwa aus Obst oder Getreide, neutral in Farbe und Geschmack. Ihm werden destilliertes Wasser, aromatische Kräuter und Wacholder zugesetzt, wobei das Wacholderaroma dominant sein muss. Bei einfachem Gin gibt es keine strengen Beschränkungen hinsichtlich zusätzlicher Aromen, Farben oder sogar zugesetzter Zucker.
Destillierter Gin
Destillierter Gin wird auf die gleiche Weise wie Basis-Gin gewonnen, mit dem Unterschied, dass Wacholder und die nach Rezept ausgewählten aromatischen Kräuter in Alkohol eingelegt werden, wo die Mazeration, also das Ruhen, stattfindet, meistens über einen Zeitraum von 48 bis 72 Stunden, wonach eine Redestillation durchgeführt wird. Nach Abschluss der Destillation wird destilliertes Wasser hinzugefügt, und es ist auch möglich, weitere Aromen hinzuzufügen, um den gewünschten Geschmack zu erzielen.
Gin-Rezepte werden üblicherweise durch Tests und Destillation in kleinen Brennblasen entwickelt und anschließend, je nach Produktionsbedarf, an Brennblasen größerer Kapazitäten angepasst.
London dry gin
London Gin wird aus hochwertigem landwirtschaftlich destilliertem Alkohol, aromatischen Kräutern und Wacholder gewonnen. Er darf keine künstlichen Aromen oder Farbstoffe enthalten, während eine Süßung nur in sehr geringer, gesetzlich begrenzter Menge erlaubt ist. Aufgrund seiner strengen Herstellungsmethode wird London Gin auch “dry gin” genannt.
Gin-Herstellung
Die traditionelle Gin-Herstellung besteht aus mehreren Phasen: Herstellung von Ethylalkohol aus Getreiderohstoffen, Redestillation des Alkohols unter Zugabe von Wacholder und anderen aromatischen Pflanzen sowie Verdünnung mit destilliertem Wasser auf den gewünschten Alkoholgehalt. Die meisten Destillateure und Craft-Destillerien kaufen heute Alkohol mit 96% vol. und stellen ihn nicht selbst her.
Grundrezept für die Gin-Herstellung
Zutaten
• Wacholder — 270 g
• Koriander — 135 g
• Kardamom — 70 g
• Angelikawurzel — 40 g
• Nach Wunsch können auch verschiedene Kombinationen aus Rosmarin, Zitrusfrüchten, Muskatnuss, Gewürznelken, Anis und weiteren Botanicals hinzugefügt werden.
Zubereitung
Acht Liter Alkohol mit 96% vol. auf 50% vol. verdünnen und die im Rezept definierten aromatischen Kräuter hinzufügen. Anschließend die Mischung 2 bis 3 Tage mazerieren lassen. Vor der Destillation die Mischung auf 30% vol. Alkohol verdünnen und alles zusammen destillieren. Aus einer solchen Charge können etwa 15,6 L Gin mit 42% vol. Alkohol gewonnen werden. Die Grundlage jedes Gins bildet das dominante Wacholderaroma, während die Geschmacksnuancen durch die Auswahl und das Verhältnis der übrigen Botanicals bestimmt werden.
Weinbrand ist ein starkes alkoholisches Getränk, das durch Destillation von Wein und Reifung des Weindestillats hergestellt wird. Die Qualität von Weinbrand wird von folgenden Faktoren beeinflusst: Rebsorte, Klima, Boden, Art des Weinbaus, Schutz der Reben, Art der Verarbeitung der Trauben zu Wein, Methode der Weindestillation und Art der Reifung beziehungsweise Alterung des Weindestillats.
Frühe und Muskat-Sorten, die stark aromatische Weine hervorbringen, sind für Weinbrand nicht geeignet. Für diese Produktion eignen sich besser Sorten, die später reifen, ohne ausgeprägtes Aroma oder nur mit kaum wahrnehmbarem Aroma, und die bei hohem Ertrag Trauben mit niedrigem Zuckergehalt und hohem Säuregehalt liefern. Für Weinbrand sind Trauben aus gemäßigtem Klima am besten geeignet, wo sie normal ausreifen können. Der hochwertigste Wein für Weinbrand wird aus Trauben gewonnen, die auf Kalkboden angebaut werden, gefolgt von steinigen und lehmigen Böden.
Wein, der zur Destillation bestimmt ist, sollte bei weißen Rebsorten hellgelblich sein, während Wein aus roten Rebsorten hellrosa sein sollte. Das Aroma von Weinbrand hängt in hohem Maße von der Eiche ab, aus der die Fässer hergestellt werden, sowie von den Jahren der Reifung. Wenn aus Wein ein Destillat gewonnen wird, hat es zunächst ein raues und scharfes Aroma. Eiche verleiht dem Weinbrand seinen Charakter, und je länger er in Fässern bleibt, desto trinkbarer, harmonischer, weicher und natürlich hochwertiger wird er. Kenner sagen, dass die beste Eiche für Fässer älter als 40 Jahre ist, oder noch besser 80 Jahre alt.
TECHNOLOGICAL REQUIREMENTS
Die Trauben müssen technologisch reif, aber nicht überreif sein. Das objektivste Maß für die Traubenqualität ist das Verhältnis von Zucker zu Säuren. Der Zucker sollte im Bereich von 14 bis 18% liegen, während die Gesamtsäure über 8 g/l liegen sollte. Ein “dezentes Aroma” der Trauben ist ebenfalls wünschenswert. Die Traubenerträge sollten nicht zu hoch, aber auch nicht zu niedrig sein.
Bei überreifen Trauben tritt eine Oxidation der Ascorbinsäure auf, und Ascorbinsäure, also Vitamin C, schützt die aromatischen Substanzen des Weins, die später in das Destillat übergehen.
Beim Maischen und Entrappen sollten die Stiele entfernt werden, und während der alkoholischen Fermentation sollten die Tannine 0,2 g/l nicht überschreiten.
Für hochwertigen Weinbrand muss die Destillation unmittelbar nach dem ersten Abstich des Weins erfolgen.
Durch die Destillation besteht das Hauptziel darin, aus der Rohware, dem Wein, so viel Alkohol wie möglich mit möglichst wenigen unerwünschten Verunreinigungen abzutrennen. Unerwünschte Verunreinigungen befinden sich hauptsächlich in der Nachlauffraktion. Durch das Abtrennen von Vorlauf und Nachlauf von der Mittelfraktion erhält man ein Destillat mit weniger unerwünschten Verunreinigungen.
Die meisten Verunreinigungen, insbesondere jene mit dem stärksten Geruch, wie Aldehyde, Ester und höhere Alkohole, gehen in der ersten Fraktion in das Destillat über. Durch ihre Abtrennung kann eine deutlich bessere Qualität des Brandes erreicht werden.
Mit modernen Anlagen für kontinuierliche Destillation kann der Technologe, wenn diese mit Dephlegmatoren und Rektifikationskolonnen ausgestattet sind, die Menge und Qualität der Verunreinigungen im Destillat beeinflussen.
Zu Beginn der Destillation gehen überwiegend Aldehyde und leicht flüchtige Ester in das Destillat über. In der mittleren Phase gehen die Bestandteile in einem Verhältnis über, das für die Destillatqualität günstig ist, während gegen Ende der Destillation weniger flüchtige Bestandteile mit nachlaufartigem Aroma und flüchtige Säuren übergehen.
Diese Gesetzmäßigkeiten werden im Destillationsprozess genutzt, weshalb Vorlauf und Nachlauf von der mittleren, hochwertigsten Fraktion abgetrennt werden, da sie Bestandteile enthalten, die im Allgemeinen nicht zur Qualität beitragen.
Zunächst entsteht durch die Destillation des Weins ein rohes Weindestillat mit einer Alkoholstärke von 25 bis 32% vol., das anschließend redestilliert wird, um ein Destillat mit einer durchschnittlichen Stärke von 60 bis 72% vol. Alkohol zu erhalten. Bei der Redestillation wird der Vorlauf in einer Menge von 1 bis 1,5% des Destillatvolumens in der Brennblase abgetrennt, während die Nachlauffraktion ab dem Zeitpunkt abgetrennt wird, an dem die Stärke des Destillats am Ausgang des Kühlers auf 45 bis 40% vol. fällt.
Wenn ähnliche Destillationsapparate mit einem Dephlegmator ausgestattet sind, kann ein Destillat der erforderlichen Stärke auch durch direkte Weindestillation gewonnen werden.
Die Destillation sollte unmittelbar nach Abschluss der alkoholischen Fermentation beginnen und bis Anfang Mai beendet sein, damit dieser alkoholschwache und ungeschwefelte Wein während der warmen Sommertage nicht verdirbt.
Das neue Weindestillat wird in neue Eichenfässer gefüllt, die zuvor mit überhitztem Dampf und kaltem Wasser gespült wurden, um überschüssige harte Komponenten zu entfernen. Das Destillat verbleibt in neuen Fässern, bis es eine goldgelbe Farbe und die erforderliche Menge an Tannin- und Ligninstoffen erhält, danach wird es in alte Fässer umgefüllt, wo es bis zum Abschluss des Reifungsprozesses verbleibt.
Diese Prozesse sind sehr komplex und langsam, und sie verändern sowohl die primären Bestandteile des Destillats als auch die sekundären Bestandteile, die aus den Eichendauben stammen. Die wichtigeren Veränderungen entstehen unter dem Einfluss von Luftsauerstoff, in Anwesenheit von Aktivatoren und Katalysatoren sowie durch das Zusammenwirken aller vorhandenen Komponenten.
Da Weindestillat deutlich mehr Alkohol enthält, als für Weinbrand erforderlich ist, wird es verdünnt, meist mit destilliertem Wasser. Eine plötzliche Verdünnung des Destillats wirkt sich negativ auf seine Qualität aus, weshalb die Verdünnung während der Reifung schrittweise erfolgt. Dennoch muss das Destillat noch mehrere Monate bei seiner endgültigen Stärke ruhen.
Weinbrand wird üblicherweise mit 38 bis 45% vol. geliefert, meistens mit 40% vol. Alkohol.
Die Wahl der richtigen Brennblase ist für Ihre Brennerei entscheidend, ganz gleich, ob Sie mit der Hobbyproduktion beginnen oder ein ernsthaftes Geschäft planen. Die richtige Wahl kann den Unterschied zwischen Freude am Handwerk und unnötigen Kosten und Schwierigkeiten ausmachen.
Zunächst ist eine gute Planung erforderlich. Was möchten Sie produzieren, in welcher Menge, und haben Sie genügend Platz? Nachdem Sie all dies bedacht haben, muss die Chargengröße festgelegt werden, die Sie fermentieren möchten, sofern Sie ein Destillat aus Fermentation herstellen. Glauben Sie nicht, dass Gin-Hersteller es leichter haben. Was bei der Fermentation eingespart wird, wird häufig durch längere Destillationszyklen aufgrund der höheren anfänglichen Alkoholkonzentration ausgeglichen. Sobald Sie die Chargenmenge definiert haben, legen Sie den Arbeitstag fest, 8 / 16 / 24 h. Erst dann können Sie bestimmen, welche Größe der Brennblase Sie benötigen.
Hier ist ein praktisches Beispiel:
Wir möchten Pflaumenbrand herstellen. In unserer Brennerei haben wir ausreichend Platz für 10 t. Wir entscheiden, dass wir 16 h arbeiten können, sobald die Fermentation beendet ist. Nun beginnen wir zu überlegen, welche Brennblase am besten zu uns passt. Wenn wir Fermentationschargen mit einem Abstand von ein oder zwei Tagen bilden können, kommen wir auf eine Masse von 1 t, also ungefähr 1000 L pro Tag, die nach Abschluss der Fermentation verarbeitet werden müssen. Wenn wir mit den Destillationszeiten für fermentierte Maische vertraut sind, die auf unserer Website leicht einzusehen sind, kommen wir zu dem Schluss, dass eine 200-L-Brennblase am besten zu uns passt, weil sie in dieser Zeit problemlos 5 Zyklen durchführen kann. Da wir auch eine doppelte Destillation durchführen, müssen wir berücksichtigen, dass 4 bis 5 Brennblasenfüllungen fermentierter Maische erforderlich sind, um eine Brennblasenfüllung für die doppelte Destillation zu erhalten. Das bedeutet, dass wir in keinem Jahr weniger als 800 bis 1000 kg Obst verarbeiten sollten.
In diesem Fall sollten wir nur dann, wenn wir in den nächsten 10 Jahren ein Produktionswachstum erwarten, den Kauf einer zusätzlichen 120-L-Brennblase in Betracht ziehen oder sofort mit einer teureren, größeren Brennblase von 350 oder sogar 500 L beginnen, mit entsprechender Anpassung der Chargengröße.
Der Typ der Brennblase, traditionell oder moderne Kolonnenbrennblase, die auch die Möglichkeit der traditionellen Destillation umfasst, wird durch die Bandbreite der Destillate bestimmt, die Sie herstellen möchten. Junge Brennereien haben häufig mehrere verschiedene Destillate im Angebot, um ihre Marktpräsenz zu stärken. Eine solche Bandbreite erfordert eine vielseitige Brennblase, die Destillate auf hochwertige und effiziente Weise herstellen kann.
Schließlich gibt es noch die Heizart. Heute schwanken die Energiepreise, und unser Rat ist, die Energiequelle zu wählen, die für Sie am zugänglichsten und günstigsten ist, wobei ökologische Maßnahmen so weit wie möglich berücksichtigt werden sollten. Glücklicherweise können unsere Geräte traditioneller Bauart mit mehreren Energiequellen beheizt werden, bei einigen Modellen sogar durch die Kombination zweier Energieträger.
Bei der Destillation ist der Kühler fast genauso wichtig wie die Brennblase selbst. Er ist der Ort, an dem der Dampf auf kaltes Wasser trifft und an dem aromatische Dämpfe in das fertige Destillat umgewandelt werden. Wenn Sie sich fragen, welcher Kühler besser zu Ihnen passt, der klassische Kühler oder der Durchlaufkühler, erklären wir es im Folgenden einfach.
Der klassische Kühler besteht aus verzinktem Stahl. Der Dampf aus der Brennblase strömt durch eine Kupferspirale, die in ein mit kaltem Wasser gefülltes Gefäß eingetaucht ist, und dieses Wasser wird regelmäßig ausgetauscht oder nachgefüllt, damit es kalt bleibt. Der Nachteil des klassischen Kühlers liegt darin, dass er aufgrund seines größeren Volumens mehr Wasser verbraucht und bei der Verarbeitung größerer Mengen langsamer arbeiten kann als Durchlaufkühler. Die Qualität des gewonnenen Destillats ist gleich, jedoch ist mehr Aufwand erforderlich, um die Temperatur des Destillats zu regulieren. Der Vorteil dieses Kühlers liegt in den Gewohnheiten der Nutzer, und Gewohnheiten lassen sich nur schwer ändern.
Der Durchlaufkühler hingegen besteht aus Edelstahl. Er funktioniert so, dass ständig frisches kaltes Wasser in den Kühler eintritt, während das erwärmte Wasser über einen Ablaufschlauch abgeführt wird. Der Dampf strömt durch ein Rohrsystem, das von kaltem Wasser mit geeigneter Temperatur umgeben ist. Der Wasserdurchfluss wird über das installierte Ventil reguliert, die optimale Kühlertemperatur liegt bei 40–60 Grad, und selbstverständlich sollte auch die Temperatur des austretenden Destillats überwacht werden. Dadurch wird das Destillat effizienter und kontinuierlich gekühlt, was besonders bei größeren Brennblasen wichtig ist.
Der Durchlaufkühler kühlt gleichmäßig, ermöglicht eine präzise Kontrolle der Kühltemperatur, erfordert eine konstante und regulierte Wasserzufuhr und hat ein Fassungsvermögen von 30 Litern, was eine erhebliche Wassereinsparung ermöglicht.
Moderne Destillation ersetzt die Tradition nicht. Sie macht sie effizienter, präziser und zuverlässiger.
Im klassischen, traditionellen Prozess der Herstellung von Obstbrand ist häufig eine doppelte Destillation erforderlich. Das bedeutet mehr Zeit, höheren Energieverbrauch und zusätzlichen Aufwand während der Produktion. Ihr größter Vorteil ist gerade die Tradition, der Geschmack und der Stil des Destillats, an den viele Verbraucher bereits gewöhnt sind und dem sie treu bleiben.
Ein moderner Brennkessel bringt einen anderen Ansatz. Am Beispiel eines 500-Liter-DES-Brennkessels mit zwei Kolonnen kann hausgemachter Pflaumenbrand mithilfe der Aroma Max Kolonne destilliert werden, die das natürliche Fruchtaroma so weit wie möglich bewahrt und in das finale Destillat überträgt, während sie gleichzeitig einen schnelleren, saubereren und effizienteren Produktionsprozess ermöglicht.
Prozessbeispiel
Die Destillation dauert etwa viereinhalb Stunden, und der Prozess wird bei ungefähr 55% vol. beendet. Das Ergebnis sind rund 25 Liter fertiges Destillat.
Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass:
keine doppelte Destillation erforderlich ist,
Energie nicht zweimal verbraucht wird,
keine manuelle Reinigung erforderlich ist, dank des integrierten automatischen CIP-Systems,
kein Anbrennen entsteht, weil die Heizelemente das Wasser erhitzen und das Wasser anschließend die Maische gleichmäßig erwärmt.
Die größten Vorteile sind klar:
erhebliche Zeitersparnis, geringerer Energieverbrauch und hohe Destillatqualität.
Moderne Technologie verändert die Tradition nicht.
Sie verbessert sie.
DES, die nächste Stufe der Destillation.
Destillation ist eine Kunst, aber auch ein ernsthafter technischer Prozess mit hohen Temperaturen, brennbaren Dämpfen und Druck. Deshalb muss die Sicherheit an erster Stelle stehen, unabhängig davon, ob Sie Hobby-Destillateur sind oder eine professionelle Destillerie betreiben.
In diesem Leitfaden geben wir wichtige Tipps, wie Sie die Destillation sicher gestalten und gleichzeitig Ergebnisse von höchster Qualität erzielen.
Hochwertige und einwandfrei funktionierende Ausrüstung, die Grundlage der Sicherheit
Verwenden Sie nur einwandfrei funktionierende Brennblasen und Kondensatoren aus Materialien, die für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet sind, wie Kupfer und Edelstahl.
Überprüfen Sie regelmäßig, ob Risse, abgenutzte Kanten oder verstopfte Rohre vorhanden sind.
Verwenden Sie keine improvisierte Ausrüstung, da sie zu Dampflecks und Brandgefahr führen kann.
Belüftung des Raums
Während der Destillation werden Alkoholdämpfe freigesetzt, die leicht entzündlich sind.
Führen Sie die Destillation immer in einem gut belüfteten Raum oder im Freien durch.
Vermeiden Sie geschlossene Räume ohne Belüftung, da die Ansammlung von Dämpfen zu Explosionen oder Vergiftungen führen kann.
Vermeiden Sie offene Flammen in der Nähe von Dampf
Alkoholdämpfe können sich bereits in kurzer Entfernung von einer Wärmequelle entzünden.
Wenn Sie gas- oder festbrennstoffbeheizte Brennblasen verwenden, stellen Sie sicher, dass die Flamme von möglichen Dampflecks isoliert ist.
Für maximale Sicherheit sollten Sie eine elektrische Beheizung in Betracht ziehen, die eine präzisere Temperaturkontrolle ermöglicht und das Risiko verringert.
Temperaturkontrolle
Eine zu hohe Temperatur kann zur Überhitzung der Maische, zu plötzlichem Sieden oder zur Minderung und Schädigung der Aromaqualität des Destillats führen.
Verwenden Sie Thermometer, um den Prozess zu überwachen.
Überschreiten Sie nicht die empfohlenen Werte, eine langsamere und kontrollierte Destillation liefert sicherere und hochwertigere Ergebnisse.
Sorgfältige Trennung der Fraktionen
Der erste Teil des Destillats, der Vorlauf, enthält Methanol und andere schädliche Substanzen.
Trennen und verwerfen Sie immer die ersten 0,5–2% des Destillatvolumens.
Die richtige Trennung von Vorlauf, Herz, Mittelfraktion und Nachlauf ist nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch der Sicherheit.
Arbeiten mit Alkohol, Handschuhe und Schutzbrille
Tragen Sie beim Reinigen und Befüllen der Brennblase sowie beim Umgang mit hochprozentigem Alkohol Schutzhandschuhe und Schutzbrille. Alkohol in Konzentrationen über 60% vol. kann Haut- und Augenreizungen verursachen. Dies gilt vor allem für empfindliche Personen.
Brandbekämpfung und Notfallsituationen
Halten Sie in der Nähe des Arbeitsplatzes immer Folgendes bereit:
Feuerlöscher, Klasse B, für brennbare Flüssigkeiten
Einen Eimer Sand zum schnellen Löschen von Flammen, ohne Dämpfe zu verbreiten
Zugang zu Wasser zum Kühlen der Ausrüstung, nicht zum Löschen von Alkohol!
Sicherheit
Sicherheit bei der Destillation ist keine „Option“, sie ist eine Regel. Durch die Einhaltung grundlegender Verfahren, die Verwendung hochwertiger Ausrüstung und die Kontrolle des Prozesses schützen Sie nicht nur sich selbst und den Raum, in dem Sie arbeiten, sondern stellen auch sicher, dass Ihr Destillat von höchster Qualität ist.
Und wenn Sie mit DES Brennblasen arbeiten, können Sie sicher sein, dass jedes Element mit Blick auf Langlebigkeit, Effizienz und vor allem Sicherheit entwickelt wurde.
Glauben Sie, dass Gin nur aromatisierter Wodka ist?
Echter Gin entsteht deutlich sorgfältiger, durch einen präzise geführten Destillationsprozess, Aromakontrolle und eine Ausrüstung, die gleichbleibende Qualität ermöglicht. Genau für diese Art der Produktion ist die 500-Liter-DES-Brennblase mit Kolonne konzipiert.
Dieses System ermöglicht die Herstellung einer Alkoholbasis, die Zugabe sorgfältig ausgewählter Botanicals und eine kontrollierte Redestillation, was es zu einer ausgezeichneten Wahl für die Produktion von Premium-Gin macht. Botanicals wie Wacholder, Koriander, Anis, Angelikawurzel, Zimt und andere Gewürze werden der vorbereiteten Basis zugesetzt, während zusätzliche Aromen zusammen mit getrockneten Zitrusschalen in den Aromakorb gegeben werden können, um ein ausgeprägteres und vielschichtigeres Aromaprofil zu erzielen.
Beispiel für die Gin-Destillation
Wir beginnen mit 235 Litern Alkohol mit 96% vol. Wir fügen 265 Liter Wasser hinzu und erhalten 500 Liter Basis mit 45% vol.
Zusätzliche Aromen werden ebenfalls zusammen mit getrockneten Zitrusschalen in den Aromakorb gegeben. Das Erhitzen erfolgt kontrolliert bis auf etwa 85°C. Die Heizelemente werden schrittweise bei 60, 70 und 85°C abgeschaltet. Wir wählen die Kolonne, halten den Rückfluss in mittlerer Position und überwachen die Temperatur auf jedem Boden. Beim Gin wird der Vorlauf in einer Menge von etwa 0,5% des Gesamtvolumens abgetrennt, also ungefähr 2,5 Liter.
Die Destillation wird moderat geführt. Wir beeilen uns nicht, denn Qualität mag keine Geschwindigkeit. Der Prozess wird bei etwa 50% vol. beendet, damit keine unnötigen ätherischen Öle gesammelt werden.
Das Ergebnis sind etwa 180 Liter Destillat mit 82% vol. Nach der Verdünnung erhält man ungefähr 370 Liter fertigen Gin mit 40% vol.
Die DES 500 L Brennblase mit Kolonne ist nicht nur Ausrüstung, sie ist ein zuverlässiges Produktionswerkzeug für Destillerien, die mehr Kontrolle, wiederholbare Qualität und ernsthafte Kapazität wünschen.
DES, Brennblasen von 1 bis 6.000 Litern für die Herstellung aller Arten von Destillaten.
Dies ist ein Thema, das unter Menschen, die Spirituosen destillieren, häufig Diskussionen auslöst. Fast immer gibt es jemanden, der darauf besteht, dass dickeres Kupfer der Schlüssel zu besserer Qualität sei und dass ohne dieses keine gute Obstbrand hergestellt werden könne. Auf den ersten Blick klingt das logisch, stärkeres Material sollte zu einem besseren Ergebnis führen. Wenn man jedoch etwas genauer hinsieht, wird deutlich, dass die Dinge nicht ganz so einfach sind.
Die Wahrheit ist, dass die Dicke des Kupfers selbst keinen direkten Einfluss auf die Qualität des Destillats hat. Was tatsächlich den Unterschied macht, ist Kupfer als Material, denn es hat die Fähigkeit, unerwünschte Verbindungen aus dem Dampf zu binden und dadurch Aroma und Geschmack der Spirituose zu verbessern. Der Dampf „weiß“ jedoch nicht, ob die Wand der Brennblase zwei oder fünf Millimeter dick ist. Er kommt nur mit der Oberfläche in Kontakt, nicht mit der Materialstärke. Aus diesem Grund ist es falsch zu glauben, dass dickeres Kupfer automatisch eine bessere Spirituose hervorbringt.
Einer der größten Fehler besteht darin, die Qualität der Brennblase mit der Qualität der Spirituose zu verwechseln. Eine Brennblase aus dickerem Kupfer ist tatsächlich ein hochwertigeres Ausrüstungsteil, sie ist stabiler, langlebiger und leichter zu handhaben. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie von selbst eine Premium-Spirituose erzeugt. Wenn die Maische schlecht ist, wenn die Fermentation nicht richtig geführt wird oder wenn die Fraktionen während der Destillation nicht korrekt getrennt werden, kann auch noch so viel Kupfer das nicht beheben. Die Brennblase ist lediglich ein Werkzeug, und das Endergebnis hängt von der Person ab, die sie verwendet.
Die Kupferstärke wird vor allem dann wichtig, wenn die Brennblase häufig genutzt wird. Für diejenigen, die zu Hause für den Eigenbedarf destillieren, sind Brennblasen aus dünnerem Kupfer absolut geeignet. Für diejenigen, deren Anforderungen deutlich größer sind, etwa Lohnbrenner oder Produzenten, die große Mengen verarbeiten, ist eine entsprechende Erhöhung der Kupferstärke notwendig, um dieses Nutzungsniveau zu unterstützen.
Am Ende, wenn alles berücksichtigt wird, kann man sagen, dass die Kupferstärke die Qualität der Spirituose nicht direkt erhöht, aber die Wahrscheinlichkeit von Fehlern verringert. Und das kann einer der wichtigsten Aspekte des gesamten Prozesses sein. Die eigentliche Frage lautet daher nicht, ob das Kupfer so dick wie möglich ist, sondern ob die Brennblase gut gebaut und richtig verwendet wird.
Seit Jahren hören wir immer wieder dieselbe Frage:
„Warum stellt ihr keine richtige Whisky-Brennblase her?“
Den Marktbedürfnissen und der Entwicklung der heimischen Destillationsindustrie folgend, haben wir große Anstrengungen in die Entwicklung genau einer solchen Lösung investiert, der ersten DES Whisky-Brennblase mit einem Fassungsvermögen von 2.000 Litern.
Diese Brennblase entstand als Antwort auf die wachsende Nachfrage nach ernsthaften Produktionskapazitäten, jedoch ohne Kompromisse, wenn es um Qualität, Präzision und das Endergebnis der Destillation geht.
Sie wurde speziell für die Whiskyproduktion entwickelt, mit einer parallelen Position des Lyne Arms, also einem horizontal angeordneten Rohr. Diese Konstruktion trägt zu einem ausgewogeneren Kontakt zwischen Dampf und Flüssigkeit, einem stabileren Destillationsfluss und einem gleichmäßigeren, volleren Charakter des finalen Destillats bei.
In der Praxis ermöglicht diese Art von Brennblase die präzise Destillation fermentierter Getreidemaische zur Herstellung von Destillat, rohem Whisky vor der Reifung im Fass. Der Prozess wird sorgfältig geführt, mit kontrollierter Erhitzung, Abtrennung des Vorlaufs und präziser Sammlung des Herzens des Destillats, um eine hochwertige Basis für Whisky zu erhalten, der während jahrelanger Reifung seinen vollen Charakter entwickelt.
Dies ist keine universelle Brennblase, die nachträglich für Whisky angepasst wurde. Dies ist eine Brennblase, die für Whisky gemacht ist.
Ein starker Marktbedarf verdient eine konkrete Lösung. Deshalb präsentiert DES ein leistungsstarkes Werkzeug für Destillateure, die eine ernsthafte Produktion planen.
Die DES 2.000 L Whisky-Brennblase kann in Kapazitäten von 2.000 bis 6.000 Litern hergestellt und geliefert werden, entsprechend den Anforderungen der Produktion und Ihrer Destillerie.
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Krakau hat eine lange Geschichte, eine ernstzunehmende gastronomische Szene und eine wachsende Zahl von Produzenten, die traditionelle Getränkekategorien auf völlig neue Weise interpretieren. In diesem Raum, zwischen Handwerk, Kreativität und modernem Geschmack, entstand Krakowska Destylarnia Alkoholi, eine Destillerie, die Gins und Liköre unter der Marke FLOAT herstellt.
FLOAT ist keine Marke, die versucht, klassisch zu wirken. Ihre Identität ist anders, verspielter und mutiger. Die Farben sind intensiv, die Aromen fruchtig und ausdrucksstark, und der Ansatz zur Destillation basiert auf Experimentieren, Zusammenarbeit und der Idee, dass ein gutes Getränk nicht streng, geschlossen und vorhersehbar sein muss.
Auf der offiziellen Website von Krakowska Destylarnia Alkoholi wird FLOAT als “kolorowa strona ginu” präsentiert, was die farbenfrohe Seite des Gins bedeutet, mit einer Beschreibung, dass es sich um mehrfach ausgezeichnete polnische Craft-Gins und Liköre handelt. Das Sortiment umfasst FLOAT London Dry Gin, FLOAT Cheerful Gin, FLOAT The Grapest Gin x Zweigelt sowie Gin-basierte Liköre, darunter Passion Fruit, Quitte, Erdbeere und Brewbella, ein Kaffeelikör auf Gin-Basis.
Gin, der nicht unbemerkt bleiben will
FLOAT ist ein gutes Beispiel für eine moderne Marke, die versteht, dass ein Produkt heute mehr braucht als ein korrektes Rezept. Es braucht Haltung, visuelle Identität und einen Geschmack, der in Erinnerung bleibt.
Auf ihrer eigenen FLOAT-Seite erklärt die Marke, dass sie aus Krakau kommt, dass die Produkte von Hand und auf ihre eigene Weise hergestellt werden, dass sie mit Destillation experimentieren, mit Menschen zusammenarbeiten, mit denen sie gerne arbeiten, und Produkte schaffen, die sie selbst wirklich trinken möchten.
Dieser Satz erklärt ihren Charakter gut. FLOAT versucht nicht, eine strenge Kopie traditionellen Gins zu sein. Es nutzt Gin als Grundlage für das Spiel mit Früchten, Farben, Mazeration und verschiedenen aromatischen Richtungen.
Besonders sticht FLOAT Cheerful Gin hervor, ein Gin, der mit Sauerkirsche infundiert ist und in einer Rezension von Spirits.com.pl als Produkt mit viel Wacholder, Kubebenpfeffer, Sauerkirschsaft, Rhabarber, getrockneter japanischer Zitrone, Aprikose und einem fruchtig-würzigen Abgang beschrieben wurde. Dieselbe Rezension bezeichnet ihn als sehr interessanten Gin.
Eine Silbermedaille für einen charakteristischen Gin
Kürzlich erhielt FLOAT eine weitere wichtige Bestätigung der Qualität. Laut dem Instagram-Beitrag der Marke gewann ihr charakteristischer Gin, inspiriert von der Welt des Weins, eine Silbermedaille beim internationalen Wettbewerb World Gin Awards.
Für eine Marke, die ihre Identität auf einem anderen Ansatz aufbaut, hat diese Anerkennung besonderen Wert. Sie zeigt, dass Originalität nicht nur eine Marketingrichtung ist, sondern dass hinter Farbe, Design und Idee ernsthafte Arbeit in der Produktion steht.
In der Gin-Kategorie ist der Wettbewerb stark. Der Markt umfasst eine enorme Zahl klassischer London-Dry-Stile, experimenteller Gins, Fruchtinfusionen, fassgereifter Varianten und lokaler Interpretationen. Deshalb wird internationale Anerkennung nicht nur wegen einer interessanten Geschichte gewonnen. Sie wird gewonnen, wenn das Produkt Balance, aromatische Struktur und Qualität besitzt, die im Glas erkennbar sind.
Wenn Wein Gin inspiriert
Eines der interessantesten Produkte im FLOAT-Portfolio ist FLOAT The Grapest Gin x Zweigelt. Schon der Name verrät eine andere Denkweise. Gin wird nicht isoliert betrachtet, sondern durch eine Begegnung mit der Welt des Weins.
Auf der Website der Destillerie wird dieses Produkt gemeinsam mit anderen FLOAT Gins und Likören aufgeführt, was zeigt, dass die Marke ihr eigenes kleines Universum von Getränken entwickelt, von klassischeren Interpretationen bis hin zu experimentelleren Produkten mit Frucht- und weininspirierten Elementen.
Ein solcher Ansatz erfordert große Präzision. Wenn Gin mit Frucht- oder Weinelementen verbunden wird, ist es wichtig, dass keine Komponente vollständig dominiert. Wacholder muss erkennbar bleiben, die Frucht muss Charakter einbringen, und die Alkoholbasis muss alle Elemente zu einem sauberen und stabilen Produkt verbinden.
Genau dort wird der Unterschied zwischen einem zufälligen Experiment und einer ernsthaften Destillationsidee sichtbar.
Die DES Brennblase als Grundlage kreativer Produktion
Kreativität in der Destillation bedeutet wenig ohne Ausrüstung, die Kontrolle gewährleisten kann. Wenn ein Produzent mit verschiedenen Gin-Stilen, Fruchtinfusionen und Likören arbeitet, muss der Prozess stabil, wiederholbar und flexibel genug für unterschiedliche Rezepte sein.
Krakowska Destylarnia Alkoholi verwendet in ihrer Produktion eine DES Brennblase, und genau diese Art von Ausrüstung schafft Raum für die Entwicklung von Marken wie FLOAT. Bei Gin ist es wichtig, präzise mit Botanicals, der Alkoholbasis und dem Aromaprofil zu arbeiten. Bei Gin-basierten Likören ist es zusätzlich wichtig, dass sich das Basisdestillat gut mit Früchten, Kaffee oder anderen aromatischen Komponenten verbindet.
Eine gute Brennblase bestimmt nicht den Stil einer Marke.
Aber sie ermöglicht dem Produzenten, diesen Stil mit größerer Sicherheit zu entwickeln.
Für FLOAT bedeutet das die Freiheit, verschiedene Richtungen zu erkunden, vom London-Dry-Stil über fruchtige Gins bis hin zu Gin-basierten Likören. Für die Destillerie bedeutet das, dass ein Gerät mehrere Ideen, mehrere Chargen und mehrere Geschmacksrichtungen unterstützen muss.
Farbe, Frucht und die moderne Sprache des Gins
FLOAT zeigt, dass Gin längst nicht mehr nur ein klassisches Getränk für einen engen Kreis von Kennern ist. Er kann frisch, urban, fruchtig, verspielt und visuell wiedererkennbar sein, während er dennoch ein ernsthaftes Produkt bleibt.
Ihr Sortiment umfasst Geschmacksrichtungen, die die moderne Sprache des Marktes sprechen: Sauerkirsche, Passion Fruit, Quitte, Erdbeere, Kaffee und Traube. Das sind Zutaten, die Gin einem Publikum näherbringen, das etwas anderes sucht, aber bei der Qualität keine Kompromisse eingehen möchte.
Auf ihrer Website bietet Krakowska Destylarnia Alkoholi neben FLOAT-Produkten auch andere Craft-Flaschen an, wie Limoncello, Sauerkirschlikör, Birnenbrand, Quittenbrand, Citrinovka mit Honig und Kartoffelvodka. Das zeigt die Breite der Produktion und ein Verständnis für verschiedene Kategorien alkoholischer Getränke.
Was bedeutet diese Geschichte für zukünftige Destillateure?
Die Geschichte von Krakowska Destylarnia Alkoholi und der Marke FLOAT zeigt, dass eine moderne Destillerie nicht zwischen Handwerk und Kreativität wählen muss. Im Gegenteil, die besten Ergebnisse entstehen oft dann, wenn technisches Wissen, gute Ausrüstung und eine mutige Idee in einem wiedererkennbaren Produkt zusammenkommen.
Wenn Sie planen, Gin, Liköre oder andere charakteristische Destillate zu entwickeln, ist es wichtig, von Anfang an über Ausrüstung nachzudenken, die Rezeptänderungen, Tests, kleine Chargen und Portfolio-Erweiterung begleiten kann. Bei solchen Produkten ist Prozessstabilität genauso wichtig wie die Freiheit zu experimentieren.
DES Brennblasen werden weltweit für die Herstellung von Obstbrand, Gin, Absinth, Likören, Vodka, Rum, Whisky und anderen alkoholischen Spirituosen verwendet. Unser Sortiment umfasst mehr als 40 Brennblasenmodelle, verschiedene Kolonnentypen, mehrere Heizoptionen und die Möglichkeit maßgeschneiderter Produktion nach Produktionsanforderungen.
Für Produzenten, die eine Marke mit Charakter aufbauen wollen, ist die richtige Brennblase nicht nur eine technische Investition. Sie ist ein Werkzeug, das es einer Idee ermöglicht, zu einem Produkt zu werden, und einem Produkt, zu einem wiedererkennbaren Stil zu werden.
Krakau, FLOAT und die neue Energie des Gins
FLOAT ist ein Beispiel für eine Marke, die Gin nicht als geschlossene Kategorie sieht, sondern als Raum für Spiel, Farbe, Frucht und eine andere Art des Ausdrucks. Aus Krakau kommt eine Linie von Gins und Likören, die Craft-Produktion, modernes Design und den Mut verbindet, ein klassisches Produkt auf neue Weise zu präsentieren.
Die Silbermedaille bei den World Gin Awards bestätigt, dass ein solcher Ansatz auch international anerkannt werden kann. Für DES ist es eine besondere Freude, wenn unsere Brennblasen Teil von Produktionsgeschichten werden, in denen Tradition nicht mechanisch wiederholt, sondern als Grundlage für etwas Neues genutzt wird.
Denn guter Gin kann klassisch sein.
Er kann ernsthaft sein.
Er kann fruchtig, farbenfroh und unerwartet sein.
Am wichtigsten ist, dass er Charakter hat.
Kontaktieren Sie uns und finden Sie die DES Brennblase, die zu Ihrer Produktion passt.
An der Küste der Bretagne ist das Meer nicht nur eine Landschaft. Es gibt den Rhythmus, den Charakter und die Art vor, wie Menschen über Handwerk denken. In der Stadt Étel, im Herzen des französischen Départements Morbihan, befindet sich die Distillerie Bleiz-Mor, eine kleine Craft-Destillerie, die ihre Identität genau auf dieser Verbindung zwischen Ort, Natur und präziser Destillation aufbaut.
Der Name Bleiz-Mor bedeutet in der bretonischen Sprache “Seewolf”, und dieser Name beschreibt den Geist der Destillerie sehr gut. Ihre Philosophie ist nicht, mehr zu produzieren, sondern besser zu produzieren. Jedes Destillat wird vor Ort entworfen und hergestellt, in kleinen Chargen, mit dem klaren Wunsch, dass der Geschmack ehrlich, ausgewogen und wiedererkennbar ist.
Eine Destillerie, verwurzelt in der Bretagne
Bleiz-Mor ist eine Destillerie aus der Stadt Étel, gelegen in der 4 rue Victor Hugo, in einer Region, die für ihre starke Küstenidentität, lokale Gastronomie und Respekt vor authentischer Produktion bekannt ist. Auf ihrer offiziellen Website betonen sie, dass sie in kleinen Mengen und mit großer Aufmerksamkeit arbeiten, von der Rezeptentwicklung bis zur Abfüllung, einschließlich der Destillation selbst.
Ihr Portfolio umfasst mehrere verschiedene Getränkekategorien, darunter Pur Malt, London Dry Gin, Vodka mit Salbei und Zitrone sowie Anis de la ria. Diese Auswahl zeigt, dass Bleiz-Mor nicht nur im Rahmen eines einzigen Produkts denkt, sondern eine ganze kleine Welt bretonischer Destillate entwickelt, jedes mit eigenem Charakter.
Das ist ein wichtiges Detail, um diese Geschichte zu verstehen. Wenn eine Destillerie mehrere verschiedene Getränke herstellt, muss die Ausrüstung Stabilität, Kontrolle und die Fähigkeit bieten, sich an unterschiedliche Rohstoffe, Aromen und Stile anzupassen.
Gold für London Dry Gin
Eine besondere Anerkennung für Bleiz-Mor kam durch ihren London Dry Gin, der eine Goldmedaille gewann. In ihrem offiziellen Instagram-Beitrag erklärte die Destillerie, dass sie stolz auf die Goldmedaille für ihren Gin London Dry sei, während verfügbare Beiträge auch erwähnen, dass der Gin beim Salon de l’Agriculture in Paris im Jahr 2026 ausgezeichnet wurde.
Für eine Craft-Destillerie hat eine solche Anerkennung besonderes Gewicht. London Dry Gin ist eine Kategorie, in der Qualität sich nicht hinter Süße oder starken Zusätzen verstecken kann. Er erfordert eine saubere aromatische Struktur, gut ausbalancierte Botanicals, präzise Destillation und einen Abgang, der klar, frisch und wiedererkennbar bleibt.
Bleiz-Mor beschreibt ihren London Dry Gin als elegant, zugänglich und modern. In der Nase ist er frisch, kräuterig und aromatisch; am Gaumen lebendig und ausgewogen, während der Abgang klar und leicht pfeffrig bleibt.
Botanicals, die Charakter aufbauen
Bei Gin ist die Wahl der Botanicals keine Dekoration. Sie ist die Grundlage der Produktidentität.
In ihrem London Dry Gin verwendet Bleiz-Mor Wacholder, Koriandersamen, Angelikawurzel, Zitronenschale, Kubebenpfeffer, Paradieskörner und Jamaikapfeffer. Diese Kombination verleiht dem Gin eine Mischung aus klassischer Struktur und modernem, würzig-kräuterigem Charakter.
Wacholder liefert die wiedererkennbare Basis.
Zitrone bringt Frische.
Koriander und Angelika bauen Tiefe auf.
Kubebenpfeffer, Paradieskörner und Jamaikapfeffer führen eine würzige Schicht und einen Abgang ein, der lebendig bleibt.
Genau hier rückt die Bedeutung der Brennblase in den Fokus. Gin erfordert Ausrüstung, die es ermöglicht, aromatische Komponenten sorgfältig zu extrahieren, ohne Frische zu verlieren und ohne einzelne Noten zu stark zu betonen.
Die DES Brennblase als Verbündeter in präziser Destillation
Bleiz-Mor produziert seine Getränke in Kupferbrennblasen, und DES Ausrüstung hat einen besonderen Platz in ihrer Produktionsgeschichte. Bei Destillaten wie London Dry Gin hat die Qualität der Brennblase direkten Einfluss auf Prozessstabilität, Destillatreinheit und die Bewahrung des Aromaprofils.
Auf der Website der Destillerie wird betont, dass natürliche Pflanzen und Aromastoffe in der Produktion verwendet werden, ohne industrielle Elemente in den Rezepturen und ohne künstliche Farben oder Aromen. Sie heben auch die Rolle von Kupfer im Prozess hervor, weil Kupfer mit Schwefelverbindungen reagiert und zu besserer Reinheit und Qualität des Endprodukts beiträgt.
Das ist besonders wichtig bei Gin. Wenn das Rezept auf natürlichen Botanicals basiert, muss die Brennblase den Destillateur dabei unterstützen, feine Aromen zu bewahren. Eine gute Brennblase darf den Charakter des Rohstoffs nicht unterdrücken. Sie muss ermöglichen, dass dieser Charakter sich klar, stabil und wiederholbar ausdrückt.
Kleine Produktion, große Aufmerksamkeit
Bleiz-Mor ist ein gutes Beispiel für eine moderne Mikro-Destillerie, die nicht versucht, industrielle Produktion zu imitieren. Ihr Wert liegt genau im gegenteiligen Ansatz, in kleinen Chargen, Handarbeit, lokaler Identität und Aufmerksamkeit für jeden Schritt.
Auf ihrer Website geben sie an, dass jeder Schritt vor Ort durchgeführt wird, von der Rezeptentwicklung bis zur Abfüllung. Dieser Ansatz erfordert mehr Zeit, ermöglicht aber größere Kontrolle und eine klarere Handschrift des Produzenten.
Das ist es, was der Kunde im Glas spürt. Nicht nur Alkohol, nicht nur Aroma, sondern die Entscheidung, das Produkt nicht der Geschwindigkeit zuliebe zu vereinfachen, sondern es zu entwickeln, bis es die richtige Balance erreicht.
Was bedeutet diese Geschichte für zukünftige Destillateure?
Die Geschichte der Distillerie Bleiz-Mor zeigt, dass Erfolg nicht mit groß angelegter Produktion beginnen muss. Er kann mit einer klaren Idee, guten Rezepten, natürlichen Zutaten und Ausrüstung beginnen, die präzises Arbeiten ermöglicht.
Wenn Sie planen, Gin, Vodka, Anisspirituosen, Malzbrand oder andere Craft-Destillate herzustellen, ist es wichtig, von Anfang an über eine Brennblase nachzudenken, die verschiedenen Prozessen folgen kann. Jede Kategorie hat ihre eigenen Anforderungen, aber die Grundlage ist immer dieselbe: stabile Destillation, Temperaturkontrolle, hochwertiges Material und die Fähigkeit, das Ergebnis von Charge zu Charge zu wiederholen.
DES Brennblasen werden weltweit für die Herstellung von Obstbrand, Gin, Absinth, Likören, Vodka, Rum, Whisky und anderen alkoholischen Spirituosen verwendet. Unser Sortiment umfasst mehr als 40 Brennblasenmodelle, verschiedene Kolonnentypen, mehrere Heizoptionen und die Möglichkeit maßgeschneiderter Produktion nach Produktionsanforderungen.
Für kleine Craft-Destillerien ist die richtige Brennblase nicht nur Ausrüstung. Sie ist die Grundlage für Rezeptentwicklung, Produktqualität und einen wiedererkennbaren Stil.
Bretonischer Charakter in der Flasche
Bleiz-Mor ist eine Destillerie, die ihre Identität nicht weit von zuhause sucht. Sie findet sie in der Bretagne, nahe dem Meer, in natürlichen Botanicals, kleinen Chargen und präziser Arbeit mit Kupfer.
Ihr London Dry Gin, ausgezeichnet mit einer Goldmedaille, zeigt, dass ein solcher Ansatz ein Produkt mit lokalem Charakter und ernsthafter Qualitätsbestätigung hervorbringen kann.
Für DES ist es eine besondere Freude, wenn unsere Brennblasen Teil von Geschichten wie dieser werden. Denn ein gutes Destillat entsteht nicht aus einem Element allein. Es entsteht, wenn Idee, Rohstoff, Wissen, Zeit und Ausrüstung zusammenkommen, die die Ambition des Destillateurs unterstützen kann.
Bleiz-Mor ist genau das, ein Seewolf aus der Bretagne, der mit Charakter destilliert.
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Ein guter Gin beginnt nicht im Glas, sondern mit der Entscheidung, jedes Aroma sorgfältig auszuwählen, zu verstehen und zu einem vollständigen Ganzen zusammenzuführen. Im Fall von Louise Gin führt dieser Weg durch Lyon, moderne Destillation und ein botanisches Profil, das auf Frische, natürlichen Zutaten und präziser Arbeit in der Brennblase basiert.
La Mauvaise Graine Distillerie produziert ihren charakteristischen Gin im Herzen von Lyon, auf einer modernen DES Kolonnenbrennblase. Ihr Louise Gin zeichnet sich durch eine Kiwi-Tinktur aus der Region Drôme und eine Kombination aus sechs Botanicals aus, die aus biologischem Anbau oder Wildsammlung stammen.
Kürzlich gewann dieser Gin eine Goldmedaille beim Concours International de Lyon, was die Auszeichnung noch symbolischer macht. Ein in Lyon geschaffenes Produkt wurde in seiner eigenen Stadt ausgezeichnet, vor einem fachkundigen Umfeld, das Aroma, Handwerk und Qualität wirklich versteht.
Gin, der mit Charakter beginnt
La Mauvaise Graine ist keine Destillerie, die einen generischen Gin herstellen möchte. Ihr Louise Gin hat eine klar definierte Identität und aromatische Richtung.
Auf der offiziellen Website der Destillerie wird angegeben, dass Louise Gin in einem Kolonnenalembik im Herzen von Lyon destilliert wird. Sein unverwechselbarer Charakter entsteht durch eine Tinktur aus Kiwi, die in der Region Drôme angebaut wird, kombiniert mit sechs weiteren Botanicals aus biologischem Anbau oder Wildsammlung.
Das sagt sofort viel über ihren Ansatz aus. Hier ist Gin nicht nur eine Alkoholbasis mit hinzugefügten Aromen. Er ist als Produkt mit Geografie, Idee und klarer sensorischer Signatur konzipiert.
Die Fruchtigkeit der Kiwi bringt Rundheit.
Die Botanicals sorgen für Tiefe.
Eine leichte Bitterkeit und ein würziger Abgang schaffen einen Charakter, der bleibt.
Lyon als Herkunftsort
Der besondere Wert dieser Geschichte liegt darin, dass Louise Gin nicht weit entfernt von dem Publikum entstanden ist, zu dem er spricht. Er wird in Lyon produziert, einer Stadt, die für Gastronomie, eine starke Kultur des Geschmacks und tiefen Respekt vor dem Handwerk bekannt ist.
Deshalb hat die Goldmedaille beim Concours International de Lyon zusätzliches Gewicht. Sie ist nicht nur eine weitere Auszeichnung. Sie ist eine Bestätigung der Qualität in einem lokalen wie internationalen Kontext, vor einem Publikum und fachkundigen Umfeld, das Getränke, Aroma und Produktion wirklich versteht.
Für eine junge oder charakteristische Destillerie bedeutet eine solche Anerkennung sehr viel. Sie bestätigt, dass das Produkt nicht nur wegen seiner Idee interessant ist, sondern auch wegen der Qualität im Glas.
Die DES Brennblase als Teil des Prozesses
Für die Ginproduktion, besonders für Gin auf Basis sorgfältig ausgewählter Botanicals, spielt die Ausrüstung eine äußerst wichtige Rolle. Eine gute Brennblase muss Prozesskontrolle, stabile Destillation und präzise Extraktion aromatischer Komponenten ermöglichen.
La Mauvaise Graine produziert seinen Louise Gin auf einer modernen DES Kolonnenbrennblase. Diese Art von Ausrüstung gibt dem Destillateur die Möglichkeit, mit komplexen Aromaprofilen zu arbeiten, die feinen Noten von Kräutern und Früchten zu bewahren und ein sauberes, ausgewogenes und wiederholbares Ergebnis zu erzielen.
Bei Gin ist Balance entscheidend.
Wenn die Alkoholbasis zu hart ist, verlieren die Botanicals ihre Eleganz.
Wenn die Aromen zu stark betont werden, wird das Produkt schwer.
Wenn die Destillation unpräzise ist, geht das verloren, was den Gin wiedererkennbar macht.
Eine hochwertige Brennblase erstellt das Rezept nicht anstelle des Destillateurs, aber sie gibt ihm die Kontrolle, seine Idee genau so umzusetzen, wie er sie sich vorgestellt hat.
Wenn Botanicals Raum bekommen zu sprechen
Louise Gin ist ein gutes Beispiel für einen modernen Ansatz bei Gin. Statt sich nur auf das klassische Bild von Gin zu verlassen, baut er seine Identität durch eine ungewöhnliche Auswahl an Botanicals und eine Fruchtkomponente auf, die ihn hervorhebt.
Kiwi aus der Region Drôme ist kein Detail, das für exotische Wirkung hinzugefügt wurde. Sie gibt dem Produkt Rundheit, Frische und einen anderen aromatischen Auftakt. Kombiniert mit Botanicals aus biologischem Anbau und Wildsammlung entsteht ein Gin mit natürlichem und zugleich modernem Charakter.
Genau das suchen immer mehr moderne Destillerien: ein Produkt mit handwerklicher Grundlage, lokaler Geschichte und wiedererkennbarem Geschmack.
DES Brennblasen werden genau für solche Produzenten hergestellt, für diejenigen, die nicht nur stabile Produktion, sondern auch die Freiheit wollen, ihren eigenen Stil zu entwickeln.
Was bedeutet diese Geschichte für zukünftige Destillateure?
Die Geschichte von La Mauvaise Graine Distillerie zeigt, wie wichtig es ist, dass die Ausrüstung zur Ambition des Produzenten passt.
Wenn Sie Gin produzieren möchten, reicht es nicht aus, nur eine gute Liste von Botanicals zu haben. Es ist notwendig zu verstehen, wie sich Aromen während der Destillation verhalten, wie sich Balance entwickelt und wie das Ergebnis von Charge zu Charge wiederholt wird.
Moderne Kolonnenbrennblasen ermöglichen bessere Prozesskontrolle, präzisere Arbeit mit Aromen und größere Produktionsstabilität. Das ist besonders wichtig für Premium-Gins, bei denen Qualität nicht nur an der Stärke des Geschmacks gemessen wird, sondern auch an Reinheit, Eleganz und Abgang.
DES Brennblasen werden weltweit für die Herstellung von Obstbrand, Gin, Absinth, Likören, Vodka, Rum, Whisky und anderen alkoholischen Spirituosen verwendet. Unser Sortiment umfasst mehr als 40 Brennblasenmodelle, verschiedene Kolonnentypen, mehrere Heizoptionen und die Möglichkeit maßgeschneiderter Produktion nach Produktionsanforderungen.
Für Destillerien, die Produkte mit Charakter schaffen wollen, ist die richtige Brennblase nicht nur ein technischer Teil der Produktion. Sie ist ein Werkzeug, das einer Idee hilft, zu einer wiedererkennbaren Marke zu werden.
Gold für einen Gin, der seine Stadt trägt
La Mauvaise Graine Distillerie zeigt, wie eine moderne urbane Destillerie lokale Identität, Kreativität und einen ernsthaften Produktionsansatz verbinden kann.
Aus dem Herzen von Lyon kam Louise Gin, ein Gin mit der aromatischen Signatur von Kiwi, sorgfältig ausgewählten Botanicals und einem Charakter, der beim Concours International de Lyon mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde.
Für DES ist es eine besondere Ehre, dass unsere moderne Kolonnenbrennblase Teil dieser Geschichte ist.
Denn wenn ein Destillateur eine klare Idee, hochwertige Zutaten und Ausrüstung hat, die präzise Destillation ermöglicht, ist das Ergebnis nicht nur ein guter Gin.
Das Ergebnis ist ein Produkt mit Stimme, Herkunft und Charakter.
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In einer alten Weinregion in der Nähe von Bordeaux, in einem ehemaligen Weinkeller, treffen heute Bier, Destillate, Botanicals, Getreide und die Ideen von drei Freunden zusammen, die ein Hobby in ein ernsthaftes Craft-Projekt verwandelt haben.
Brasserie Distillerie Guyenne, gelegen in Lugasson in der Region Entre-deux-Mers, entwickelt eine Produktion, die nicht nur in eine Kategorie passt. Ihr Portfolio umfasst Bier, Gin, Pastis, Vermouth, Rum, Vodka und Whisky, und gerade diese Breite zeigt, wie wichtig es ist, Ausrüstung zu haben, die verschiedenen Stilen, Rohstoffen und Prozessen folgen kann.
Kürzlich erhielten sie eine besondere Bestätigung ihrer Qualität durch hohe Bewertungen für ihre Vermouths, 93 Punkte für Vermouth Blanc und 90 Punkte für Vermouth Rouge. Für einen Produzenten aus einer Region, die stark mit Wein verbunden ist, hat eine solche Anerkennung besonderes Gewicht, denn Vermouth verlangt genau das, wofür französisches Handwerk bekannt ist, Sinn für Maß, Aroma und Balance.
Drei Freunde, eine Idee und viele Aromen
Brasserie Distillerie Guyenne wurde von François, Hugo und Arnaud gegründet, drei Freunden, die durch gemeinsame Leidenschaften verbunden sind: gute Getränke, handwerkliche Produktion, Unternehmertum und Respekt für die Umwelt. Ihre Geschichte, wie sie sie selbst beschreiben, begann mit Gesprächen in der Umkleidekabine nach dem Basketball, setzte sich fort mit Whiskyverkostungen in einer Garage, dem amateurhaften Brauen von Bier und dem Wunsch, ein Hobby in eine ernsthafte Produktion zu verwandeln.
Heute hat diese anfängliche Begeisterung eine konkrete Form angenommen. Guyenne produziert Getränke, die lokalen Charakter tragen, aber auch eine klare Ambition, Teil der modernen französischen Craft-Distilling-Szene zu werden.
Ihre Philosophie lässt sich in einem Gedanken zusammenfassen: Aroma ist kein Detail, Aroma ist die Essenz.
Vermouth als Verbindung von Wein, Botanicals und Präzision
Vermouth ist ein besonders interessantes Produkt, weil er zwischen der Welt des Weins und der Welt der starken alkoholischen Spirituosen steht. Er verlangt Balance. Er braucht eine Weinbasis, sorgfältig ausgewählte Botanicals, gute Mazeration, präzise Aromatisierung und Sinn für Maß.
Bei Vermouth gibt es keinen Raum für Übermaß. Ist das Aroma zu schwach, bleibt das Produkt flach. Ist es zu stark, verliert es Eleganz. Wenn die Balance nicht stimmt, verschwindet das, was Vermouth besonders macht.
Deshalb stellen die hohen Bewertungen von Vermouth Blanc und Vermouth Rouge eine wichtige Bestätigung ihrer Arbeit dar. Es ist nicht nur Anerkennung für ein Produkt, sondern der Beweis, dass Brasserie Distillerie Guyenne die Komplexität eines Getränks versteht, in dem Wein, Botanicals, Bitterkeit, Frische und Struktur zusammentreffen.
Die DES Brennblase als Teil einer breiteren Produktionsgeschichte
Was diese Geschichte für DES besonders wichtig macht, ist die Tatsache, dass Brasserie Distillerie Guyenne eine 500-Liter-DES-Hybridbrennblase verwendet. Laut der öffentlich verfügbaren Produzentenbeschreibung auf der Kouer-Plattform sind sie mit einem DES Alembik sowie mit eigener Brauausrüstung ausgestattet, was ihnen ermöglicht, wichtige Produktionsphasen direkt in der Destillerie selbst durchzuführen.
Diese Art von Ausrüstung gibt ihnen die Flexibilität, die für Produzenten mit einem breiten Portfolio entscheidend ist. Wenn eine Destillerie verschiedene Getränkekategorien entwickelt, von Vodka und Rum bis Whisky und Vermouth, muss die Brennblase Stabilität, Kontrolle und die Fähigkeit bieten, sich dem Prozess anzupassen.
Für Vodka ist Reinheit wichtig.
Für Rum der Charakter des Rohstoffs und die Arbeit am Aromaprofil.
Für Whisky ein stabiler Beginn eines langen Reifeprozesses.
Für Vermouth Sinn für Aroma, Balance und Präzision.
Deshalb ist eine moderne Brennblase nicht nur ein Stück Ausrüstung. Sie ist die Grundlage, auf der ein Produzent verschiedene Richtungen seiner Identität aufbaut.
Von Bier bis Whisky, alles unter einem Dach
Guyenne ist keine klassische Destillerie, die nur eine Getränkekategorie produziert. Ihre Produktion entwickelt sich in mehrere Richtungen. Auf ihrer offiziellen Website führen sie Gins, Pastis, Rhum und Whisky als Teil ihres Projekts auf, während ihr Online-Shop auch Vodka, Bier, Vermouth und andere Getränke umfasst.
Ihre Arbeit an Whisky ist besonders interessant. Den verfügbaren Informationen zufolge begann die Whiskyproduktion im Jahr 2023, und der erste Whisky soll im Laufe des Jahres 2026 veröffentlicht werden, nach der erforderlichen Reifezeit in Fässern.
Das zeigt die Ernsthaftigkeit ihres Ansatzes. Whisky ist kein Produkt, das man beschleunigen kann. Er verlangt Zeit, Disziplin und Vertrauen in den Prozess. Genau deshalb ist es wichtig, die Grundlage richtig zu setzen, vom Rohstoff über die Destillation bis zur Reifung.
Warum Flexibilität für moderne Destillerien wichtig ist
Heutige Craft-Destillerien wollen oft nicht nur an ein Produkt gebunden sein. Sie erkunden, testen, entwickeln kleine Chargen, verfolgen Marktreaktionen und bauen ihren eigenen Stil über mehrere Kategorien hinweg auf.
Brasserie Distillerie Guyenne ist ein hervorragendes Beispiel für einen solchen Ansatz. Ihr Portfolio zeigt Breite, aber nicht als zufällige Vielfalt, sondern als Erforschung von Aromen und Techniken.
Diese Art von Arbeit erfordert Ausrüstung, die der Idee des Produzenten folgen kann. Moderne DES Brennblasen ermöglichen genau das, einen kontrollierten Prozess, zuverlässigen Betrieb und Anpassung an verschiedene Arten von Destillaten.
Eine gute Brennblase definiert nicht die Identität der Destillerie anstelle des Produzenten.
Sie ermöglicht dem Produzenten, seine Identität präziser auszudrücken.
Was bedeutet diese Geschichte für zukünftige Destillateure?
Die Geschichte von Brasserie Distillerie Guyenne zeigt, dass hochwertige Ausrüstung nicht nur für große Destillerien oder für Produzenten einer einzigen Getränkesorte wichtig ist. Sie ist ebenso wichtig für kreative Produzenten, die die Freiheit haben wollen, zu erforschen.
Wenn Sie planen, mehrere Getränkekategorien herzustellen, ist es wichtig, von Anfang an über eine Brennblase nachzudenken, die verschiedene Prozesse begleiten kann. Vodka, Rum, Whisky, Gin, Vermouth, Liköre und andere Getränke erfordern unterschiedliche Ansätze, doch die Grundlage jeder guten Produktion sind Kontrolle, Stabilität und Wiederholbarkeit.
DES Brennblasen werden weltweit für die Herstellung von Obstbrand, Gin, Absinth, Likören, Vodka, Rum, Whisky und anderen alkoholischen Spirituosen verwendet. Unser Sortiment umfasst mehr als 40 Brennblasenmodelle, verschiedene Kolonnentypen, mehrere Heizoptionen und die Möglichkeit maßgeschneiderter Produktion nach Produktionsanforderungen.
Für Produzenten, die ein authentisches Portfolio entwickeln wollen, ist die richtige Brennblase nicht nur eine Investition in Ausrüstung. Sie ist eine Investition in kreative Freiheit.
Französisches Handwerk, moderne Destillation und eine klare Idee
Brasserie Distillerie Guyenne zeigt, wie es aussieht, wenn Freundschaft, Wissen und Leidenschaft für Aromen zu einem ernsthaften Produktionsprojekt werden.
Aus einem alten Weinraum in Lugasson, nahe Bordeaux, kommen Getränke, die den französischen Sinn für Terroir, handwerkliche Neugier und moderne Destillationstechnologie verbinden. Ihr Vermouth erhält bereits hohe Bewertungen, ihr Whisky reift, und ihr Portfolio entwickelt sich weiter über verschiedene Getränkekategorien hinweg.
Für DES ist es eine besondere Ehre, dass unsere Brennblase Teil ihrer Produktionsgeschichte ist.
Denn wenn ein Produzent eine klare Idee, guten Rohstoff und Ausrüstung hat, die seiner Ambition folgen kann, ist das Ergebnis nicht nur ein weiteres Getränk auf dem Markt.
Das Ergebnis ist ein wiedererkennbarer Stil.
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In Satnica Đakovačka ist die Pflaume nicht nur eine Frucht. Sie ist Teil der Landschaft, der Familienarbeit und einer Tradition, die nicht dadurch bewahrt wird, dass sie gleich bleibt, sondern dadurch, dass sie sich weiterentwickelt.
Ivan und Stanka Ćorić, das junge Ehepaar hinter der Familiendestillerie Ćorić und der Marke Moostra, haben gezeigt, dass Obstbrand einen tief lokalen Ursprung haben kann, aber auch einen modernen, hochwertigen Ausdruck. Ihr Pflaumenbrand gewann kürzlich eine Goldmedaille bei der 21. Qualitätsbewertung von Obstbränden und anderen alkoholischen Getränken in Osijek, was eine weitere Bestätigung dafür ist, dass ernsthafte Arbeit im Obstgarten, bei der Fermentation, Destillation und Reifung im Glas deutlich erkennbar ist.
Moostra ist eine Geschichte über die slawonische Pflaume, Eiche, Charakter und Menschen, die Obstbrand nicht als Produkt der Vergangenheit sehen, sondern als Getränk mit einem starken Platz im modernen Markt.
Obstbrand, der nicht vor seiner Herkunft davonläuft
Moostra ist eine Marke, die schon bei der ersten Begegnung klar zeigt, dass Obstbrand sowohl traditionell als auch modern sein kann. Auf ihrer offiziellen Website betonen sie, dass Moostra Tradition und Moderne in jedem Tropfen verbindet, mit sorgfältig ausgewählten Früchten, natürlicher Fermentation, moderner Destillation und Reifung in Fässern aus slawonischer Eiche.
Das ist ein wichtiger Teil der Geschichte. Denn guter Obstbrand entsteht nicht nur in der Brennblase. Er beginnt viel früher, im Obstgarten, bei der Auswahl der Früchte, im Moment der Ernte, in der Fermentation und in der Geduld, jedem Schritt ausreichend Aufmerksamkeit zu schenken.
Für Moostra ist die Pflaume nicht nur ein Rohstoff. Sie ist der Ausgangspunkt der Identität.
Junge Menschen, ein ernsthafter Ansatz und eine klare Vision
Die Destillerie wird von Ivan und Stanka Ćorić geführt, einem jungen Ehepaar, das zeigt, dass sich Familienproduktion zu einer Premiummarke entwickeln kann, ohne ihren lokalen Charakter aufzugeben.
Der Familienbetrieb Ćorić ist seit 2004 in der Region Satnica Đakovačka tätig und beschäftigt sich mit Obstverarbeitung und landwirtschaftlicher Produktion. Auf ihrer Website erwähnen sie auch ihren eigenen Pflaumengarten, in dem sie die Sorten Čačanska Lepotica und Čačanska Rodna anbauen.
Genau das verleiht Moostra einen besonderen Wert: Hinter der Flasche steht nicht nur ein Etikett, sondern Menschen, Land, Obst und die Entscheidung, Qualität vom allerersten Schritt des Prozesses an aufzubauen.
Gold als Bestätigung der Arbeit
Eine Goldmedaille für Pflaumenbrand ist nicht nur eine schöne Ergänzung im Regal. Sie ist eine Bestätigung dafür, dass das Produkt auch außerhalb der Destillerie selbst anerkannt wurde.
Bei der 21. Qualitätsbewertung von Obstbränden und anderen alkoholischen Getränken in Osijek erhielt ihr Pflaumenbrand 87 Punkte und wurde mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Solche Anerkennungen sind wichtig, weil sie durch fachliche Bewertung entstehen, bei der Elemente wie Aroma, Balance, Intensität, Geschmack, Textur, Komplexität und Gesamteindruck beurteilt werden.
Mit anderen Worten: Die Medaille ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis sorgfältiger Arbeit, guter Früchte, richtiger Fermentation, präziser Destillation und Reifung, die dem Obstbrand Fülle und einen abgerundeten Charakter verleiht.
Die DES Brennblase als Teil des Prozesses
In der Herstellung von Premium-Obstbrand hat jedes Detail seine Rolle. Eine hochwertige Brennblase kann schlechten Rohstoff nicht in ein außergewöhnliches Getränk verwandeln, aber wenn Sie gute Pflaumen, richtig geführte Fermentation und eine klare Vorstellung von dem Produkt haben, das Sie erreichen möchten, wird die Brennblase zu einem Ihrer wichtigsten Verbündeten.
DES Brennblasen werden genau für solche Produzenten gebaut, für diejenigen, die Kontrolle, einen stabilen Prozess und die Fähigkeit wollen, das Beste aus der Frucht herauszuholen. Bei Pflaumenbrand ist es besonders wichtig, das natürliche Aroma der Frucht zu bewahren, ein Gleichgewicht zwischen Fruchtigkeit und Stärke zu erreichen und anschließend durch Reifung in Eiche zusätzliche Tiefe, Weichheit und Charakter zu gewinnen.
Moostra zeigt, wie Obstbrand aussehen kann, wenn eine traditionelle Grundlage mit modernem Denken kombiniert wird. Es ist kein Produkt, das versucht, etwas anderes zu sein. Es ist ein Obstbrand, der weiß, woher er kommt, aber auch weiß, zu wem er heute spricht.
Obstbrand mit Muster
Der Name Moostra trägt eine besondere Symbolik. Laut Beschreibung der visuellen Markenidentität ist der Name vom Wort “mustra” inspiriert, das sich auf eine Person mit Charakter beziehen kann, jemanden, der einfallsreich und unverwechselbar ist, aber auch auf ein Muster, Motiv oder erkennbares Design. Diese doppelte Symbolik wird als Grundlage der Markenidentität genutzt, Obstbrand mit einer Geschichte, Charakter und einem visuellen Ausdruck, der sich von klassischen Wahrnehmungen von Obstbrand abhebt.
Und genau darin liegt die Stärke dieser Marke. Moostra versucht nicht, Tradition auszulöschen, sondern ihr ein modernes Gesicht zu geben. Obstbrand einem jüngeren, anspruchsvolleren Publikum näherzubringen, ohne das zu verlieren, was ihn authentisch macht.
Was bedeutet diese Geschichte für zukünftige Destillateure?
Die Geschichte der Familie Ćorić zeigt, dass Premium-Obstbrand nicht über Nacht entsteht. Er erfordert Geduld, Investition, Lernen und Respekt vor dem Prozess.
Wenn Sie planen, eine Destillerie zu gründen oder Ihre bestehende Produktion zu verbessern, ist es wichtig zu wissen, dass Sie nicht nur Ausrüstung wählen. Sie wählen einen Produktionspartner. Eine Brennblase, die an jeder Fermentation, jeder Destillation, jeder Charge und jeder zukünftigen Anerkennung beteiligt sein wird.
DES Brennblasen werden für die Herstellung von Obstbrand, Gin, Likören, Absinth, Vodka und anderen alkoholischen Spirituosen verwendet. Unser Sortiment umfasst mehr als 40 Brennblasenmodelle, verschiedene Kolonnentypen, mehrere Heizoptionen und die Möglichkeit einer Sonderanfertigung nach Produktionsanforderungen.
Für kleine Familiendestillerien ebenso wie für ernsthafte Produzenten, die eine Premiummarke aufbauen möchten, ist hochwertige Ausrüstung kein Kostenfaktor. Sie ist die Grundlage stabiler Produktion.
Von der slawonischen Pflaume zur Goldmedaille
Moostra ist ein Beispiel dafür, wie eine lokale Geschichte zu einem Premiumprodukt werden kann. Aus Satnica Đakovačka, aus der Familienproduktion von Ivan und Stanka Ćorić, entstand ein Obstbrand, der den Charakter Slawoniens trägt, aber die Sprache des modernen Marktes spricht.
Ihre Goldmedaille für Pflaumenbrand bestätigt, woran auch DES glaubt: Ein außergewöhnliches Getränk beginnt mit gutem Rohstoff, Wissen und Ausrüstung, die es ermöglicht, Qualität zu wiederholen.
Denn wenn die Pflaume sorgfältig ausgewählt, die Fermentation richtig geführt, die Destillation präzise durchgeführt und dem Obstbrand erlaubt wird, in Eiche zu ruhen, ist das Ergebnis nicht nur ein Getränk.
Das Ergebnis ist Charakter in einer Flasche.
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Wenn Zeit, Familienerbe und die Spur eines alten Handwerks in einem einzigen Rohstoff bewahrt werden, hört Destillation auf, nur ein technologischer Prozess zu sein. Sie wird zu einer Möglichkeit, die Vergangenheit wieder in Bewegung zu setzen, aber in neuer Form.
In der slowenischen Destillerie Svarog, geleitet von Bojan Lunežnik, wurde genau ein solcher Moment in eine limitierte Serie des Franc Kirar Honigbrands verwandelt. In Zusammenarbeit mit Maja Kirar, der Enkelin des renommierten Imkers Franc Kirar, destillierte Bojan einen Brand aus fast ein halbes Jahrhundert altem Honig, sorgfältig verarbeitet und in ein Getränk verwandelt, das weit mehr trägt als nur ein Aromaprofil.
Dies ist die Geschichte von 750 Kilogramm Honig, die nicht als vergessene Familienerinnerung endeten, sondern als limitierter Destillat geschaffen wurden, aus Respekt vor einem Menschen, der Imkerei und der Zeit, die ihre Spuren hinterlassen hat.
Honig, der die Zeit bewahrt hat
Franc Kirar war einer der bedeutenden Imker seiner Zeit, bekannt für seine Innovationen in der Imkerei und Honigproduktion. Nach seinem Tod blieben 750 Kilogramm Honig zurück, nicht als gewöhnlicher Rohstoff, sondern als Erbe einer Familie, eines Handwerks und einer Epoche.
Jahrzehnte später entschied sich Maja Kirar, diesen Honig Bojan Lunežnik, dem Gründer der Destillerie Svarog, anzuvertrauen. So entstand die Idee, etwas aus der Vergangenheit Bewahrtes in ein völlig neues Produkt zu verwandeln, einen Honigbrand, der den Namen Franc Kirar trägt.
Es ist nicht nur ein Destillat. Es ist eine flüssige Erinnerung an Tradition, Imkerei, Familie und Geduld.
Destillerie Svarog: ein Handwerk, das die Geschichte versteht
Die Destillerie Svarog ist eine junge familiengeführte Destillerie aus Maribor, bekannt für die Herstellung hochwertiger alkoholischer Spirituosen und ihren kreativen Ansatz zur Destillation. Sie wird von Bojan und Lidija Lunežnik geführt, und ihre Arbeit verbindet lokale Zutaten, Experimentierfreude und Respekt vor dem Handwerk.
Gerade wegen dieses Ansatzes konnte das Projekt Franc Kirar nicht wie gewöhnliche Produktion behandelt werden. Honig, der mehrere Jahrzehnte alt war, erforderte Verständnis, vorsichtiges Erhitzen, Vorbereitung, Reinigung und präzise Destillation.
Bei Produkten wie diesem gibt es keinen Raum für Improvisation. Jede Phase des Prozesses muss unter Kontrolle sein, denn der Rohstoff ist begrenzt, kostbar und unwiederholbar.
Die DES Brennblase als Teil eines Prozesses, der Aroma bewahrt
Für ein Destillat wie dieses reicht ein gutes Rezept allein nicht aus. Es braucht auch Ausrüstung, Ausrüstung, die einen stabilen, präzisen und kontrollierten Destillationsprozess ermöglicht.
Die Destillerie Svarog verwendet eine DES Brennblase, und genau in dieser Brennblase entstand dieser besondere Honigbrand. DES Ausrüstung gibt Bojan das, was bei solchen Projekten wesentlich ist: Kontrolle über den Prozess, Bewahrung des Aromaprofils und die Fähigkeit, den vollen Charakter aus einem seltenen Rohstoff herauszuarbeiten.
Beim Honigbrand ist es besonders wichtig, das feine Aroma des Honigs zu bewahren, ohne aggressive Töne und ohne Eleganz zu verlieren. Eine hochwertige Brennblase kann aus schlechtem Rohstoff kein gutes Destillat machen, aber wenn der Destillateur Wissen, Vision und eine sorgfältig vorbereitete Basis hat, macht eine gute Brennblase einen großen Unterschied.
Sie dominiert den Rohstoff nicht.
Sie hilft ihm, sich auszudrücken.
Eine limitierte Serie mit Symbolik
Der Franc Kirar Honigbrand wurde als limitierte Edition von nur 555 Flaschen hergestellt. Die ersten drei Flaschen erhielten eine besondere Bedeutung: eine blieb bei Bojan Lunežnik, die zweite bei Maja Kirar und die dritte wurde der Stadt Maribor geschenkt.
Diese Geste zeigt, dass das Produkt nicht nur als Getränk gedacht war, sondern als kulturelles und emotionales Objekt. Als Flasche, die eine Geschichte über einen Menschen, eine Familie, die Imkerei, Slowenien und das moderne Handwerk der Destillation trägt.
Nach den offiziellen Informationen über das Projekt wird das Getränk als weich und hocharomatisch beschrieben, und es wurde auch auf unerwünschte Bestandteile analysiert, mit der Erklärung, dass es keine verbotenen oder unerwünschten Inhaltsstoffe enthält.
Was bedeutet diese Geschichte für zukünftige Destillateure?
Die Geschichte des Franc Kirar Honigbrands zeigt, wie weit Destillation gehen kann, wenn eine gute Idee, wertvoller Rohstoff, Wissen und hochwertige Ausrüstung zusammenkommen.
Wenn Sie planen, eine Destillerie zu gründen oder Ihre bestehende Produktion zu verbessern, ist es wichtig zu wissen, dass Sie nicht nur eine Brennblase wählen. Sie wählen ein Werkzeug, das an jedem zukünftigen Produkt, jedem Rezept und jeder Charge beteiligt sein wird, die Sie entwickeln.
DES Brennblasen werden für die Herstellung von Obstbrand, Gin, Likören, Absinth, Vodka, Whisky, Rum und anderen alkoholischen Spirituosen verwendet. Unser Sortiment umfasst mehr als 40 Brennblasenmodelle, verschiedene Kolonnentypen, mehrere Heizoptionen und die Möglichkeit, Ausrüstung nach den Anforderungen Ihrer Produktion herzustellen.
Ob Sie traditionellen Obstbrand, modernen Gin oder eine limitierte Serie mit einer besonderen Geschichte entwickeln, die richtige Brennblase gibt Ihnen Sicherheit, Kontrolle und ein wiederholbares Ergebnis.
Wenn Erbe ein neues Leben erhält
Der Franc Kirar Honigbrand entstand nicht aus dem Wunsch, einfach ein weiteres Getränk auf den Markt zu bringen. Er entstand aus Respekt vor einem Mann, der seine Spuren in der Imkerei hinterlassen hat, aus dem Vertrauen seiner Familie und aus der Vision eines Destillateurs, der wusste, wie man jahrzehntealten Honig in etwas Neues verwandelt.
Für DES ist es eine besondere Ehre, dass unsere Brennblasen an Projekten wie diesem teilnehmen. Denn wenn Ausrüstung Teil einer Geschichte wird, die Vergangenheit und Zukunft verbindet, wissen wir, dass unsere Arbeit eine größere Bedeutung hat.
Einige Destillate werden konsumiert.
Einige werden in Erinnerung behalten.
Und einige werden zu einer Geschichte, die weitergegeben wird.
Der Franc Kirar Honigbrand gehört zu dieser seltenen dritten Gruppe.
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Die Qualität einer Brennblase beweist sich am besten durch Ergebnisse. Eines der stärksten Beispiele kam von den World Drinks Awards 2025, bei denen die polnische Craft-Destillerie Tessellis zwei Goldmedaillen für Spirituosen gewann, die in einer DES Brennblase hergestellt wurden.
Absinthe Verte, der beste Absinth der Welt
Exquisitus, die beste botanische Vodka der Welt
Diese Auszeichnungen bestätigen, woran wir seit Jahren glauben, dass eine außergewöhnliche Spirituose mit hochwertigen Rohstoffen, Wissen und der richtigen Brennblase beginnt.
Die DES Brennblase als Teil eines Champion-Prozesses
Tessellis ist eine familiengeführte Craft-Destillerie aus Krakau, bekannt für Spirituosen mit reichen Kräuter- und Gewürzaromen. Für die Entwicklung ihrer Produkte entschieden sie sich für eine moderne DES Kolonnenbrennblase mit einem Fassungsvermögen von 200 Litern, hergestellt aus hochreinem Kupfer, mit elektrischer Beheizung und einer Bubble-Plate-Kolonne.
Diese Bauweise ermöglicht eine präzise Temperaturkontrolle, eine hochwertige Aromaextraktion und einen stabilen Destillationsprozess, was besonders wichtig ist für Spirituosen wie Absinth, Gin, botanische Vodka und Liköre.
Zur Erinnerung: Eine Brennblase kann schlechte Rohstoffe nicht in eine außergewöhnliche Spirituose verwandeln. Aber wenn Sie ein gutes Mazerat, ein gutes Rezept und das richtige Wissen haben, macht eine hochwertige Brennblase einen großen Unterschied. Sie bewahrt das Aroma, bietet Kontrolle und ermöglicht ein wiederholbares Ergebnis.
Was bedeutet das für zukünftige Destillateure?
Wenn Sie planen, eine Destillerie zu gründen oder Ihre bestehende Produktion zu verbessern, ist es wichtig zu wissen, dass Sie nicht nur Ausrüstung wählen. Sie wählen einen Produktionspartner.
DES Brennblasen werden für die Herstellung von Obstbrand, Gin, Absinth, Likören, Vodka und anderen alkoholischen Spirituosen verwendet. Unser Sortiment umfasst mehr als 40 Brennblasenmodelle, verschiedene Kolonnentypen, mehrere Heizoptionen und die Möglichkeit maßgeschneiderter Produktion.
Mit jeder modernen Kolonnenbrennblase bieten wir technische Unterstützung, Beratung und weltweite Lieferung mit CE-Zertifizierung.
Die zwei Goldmedaillen, die die Destillerie Tessellis gewonnen hat, sind kein Zufall. Sie sind das Ergebnis eines guten Rezepts, hochwertiger Zutaten und einer Ausrüstung, die präzise Destillation ermöglicht. Der beste Absinth und die beste botanische Vodka der Welt wurden in einer DES Brennblase hergestellt. Vielleicht ist es an der Zeit, dass auch Ihre nächste Spirituose dort beginnt.
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